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Man muß menschlich denken

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  • 174 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Über Jahrzehnte aufbewahrte Liebesbriefe eines Mannes an seine Ehefrau und Feldpost aus dem Zweiten Weltkrieg berichten eindrucksvoll vom Leben, Lieben und Leiden des Wehrmachtsdeserteurs Karl und dem dunkelsten Abschnitt deutscher Geschichte. Die Briefe verdichten sich zu kleinen Erzählungen und schildern Begebenheiten, Sehnsüchte und Bedrängnisse. Während auch die Heimatfront zur Kriegsfront geworden ist, schreibt Karl von einem Leben zwischen hohem Selbstanspruch und totalem Krieg. Auch wenn der Schreiber sich auf Anspielungen beschränkt, wird klar, wie die Kriegsmaschinerie arbeitet. Nach dem 20. Juli 1944 reift ein Plan heran: Karl wird einer von 30.000 Deserteuren und verliert durch Verrat kurz vor Kriegsende sein Leben. Karls Kinder haben die nachgelassenen Briefe der Eltern gesichtet und gemeinsam mit der Herausgeberin zu einem eindrucksvollen Zeitdokument zusammengestellt.

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Man muß menschlich denken, Gisela Wiessel

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback)
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Titel
Man muß menschlich denken
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gisela Wiessel
Verlag
Frieling
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
174
ISBN10
3828021255
ISBN13
9783828021259
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Über Jahrzehnte aufbewahrte Liebesbriefe eines Mannes an seine Ehefrau und Feldpost aus dem Zweiten Weltkrieg berichten eindrucksvoll vom Leben, Lieben und Leiden des Wehrmachtsdeserteurs Karl und dem dunkelsten Abschnitt deutscher Geschichte. Die Briefe verdichten sich zu kleinen Erzählungen und schildern Begebenheiten, Sehnsüchte und Bedrängnisse. Während auch die Heimatfront zur Kriegsfront geworden ist, schreibt Karl von einem Leben zwischen hohem Selbstanspruch und totalem Krieg. Auch wenn der Schreiber sich auf Anspielungen beschränkt, wird klar, wie die Kriegsmaschinerie arbeitet. Nach dem 20. Juli 1944 reift ein Plan heran: Karl wird einer von 30.000 Deserteuren und verliert durch Verrat kurz vor Kriegsende sein Leben. Karls Kinder haben die nachgelassenen Briefe der Eltern gesichtet und gemeinsam mit der Herausgeberin zu einem eindrucksvollen Zeitdokument zusammengestellt.