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Weg vom Leben

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Ein 18 Monate alter Junge wird seinen chilenischen Eltern entrissen und 36 Jahre lang in der berüchtigten Colonia Dignidad gefangengehalten. Jetzt erzählt er die ergreifende Geschichte seiner Leidenszeit. Vor 43 Jahren gründete der Deutsche Paul Schäfer die Siedlung Colonia Dignidad. Er mißbrauchte systematisch kleine Jungen. Rechtsextremisten folterten und mordeten in der Kolonie politische Gefangene. 1997 tauchte Schäfer unter, und die Kolonie verschwand als Thema aus der Öffentlichkeit. Doch Efraín Vedder lebte dort bis 2002, zwei von Schäfers Leuten leiten sie noch immer, die Mißhandlungen werden noch immer vertuscht. Schäfer mißbrauchte Efraín das erste Mal, als er acht war, und von da ab 18 Jahre lang. Er wurde zwangsadoptiert, er wurde unter Medikamente gesetzt, ihm wurde eine Ausbildung verweigert. Dieses Buch ist eine erschütternde Anklage gegen die unmenschlichen Zustände in der berüchtigten Kolonie, aber auch gegen die Ignoranz besonders der deutschen Behörden gegenüber dem Schicksal der dort mißbrauchten Menschen.

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Weg vom Leben, Efraín Vedder

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Efraín Vedder
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
204
ISBN10
3550076134
ISBN13
9783550076138
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein 18 Monate alter Junge wird seinen chilenischen Eltern entrissen und 36 Jahre lang in der berüchtigten Colonia Dignidad gefangengehalten. Jetzt erzählt er die ergreifende Geschichte seiner Leidenszeit. Vor 43 Jahren gründete der Deutsche Paul Schäfer die Siedlung Colonia Dignidad. Er mißbrauchte systematisch kleine Jungen. Rechtsextremisten folterten und mordeten in der Kolonie politische Gefangene. 1997 tauchte Schäfer unter, und die Kolonie verschwand als Thema aus der Öffentlichkeit. Doch Efraín Vedder lebte dort bis 2002, zwei von Schäfers Leuten leiten sie noch immer, die Mißhandlungen werden noch immer vertuscht. Schäfer mißbrauchte Efraín das erste Mal, als er acht war, und von da ab 18 Jahre lang. Er wurde zwangsadoptiert, er wurde unter Medikamente gesetzt, ihm wurde eine Ausbildung verweigert. Dieses Buch ist eine erschütternde Anklage gegen die unmenschlichen Zustände in der berüchtigten Kolonie, aber auch gegen die Ignoranz besonders der deutschen Behörden gegenüber dem Schicksal der dort mißbrauchten Menschen.