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Das Ende der Freiheit?

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„Angenommen, es werden freie und gleiche Wahlen abgehalten, und die Sieger sind Rassisten, Faschisten und Separatisten“, so der US-Diplomat Richard Holbrooke über das Jugoslawien der neunziger Jahre. Das trifft den Kern der Sache: Die Demokratisierung hat keineswegs zu einem Mehr an Freiheit geführt. Mit Wahlen allein wäre ja auch kaum etwas gewonnen: Riefe man morgen die arabischen Völker zu den Urnen, kämen wahrscheinlich Gruppierungen an die Macht, die sich als noch weniger tolerant erweisen würden als die derzeitigen Despoten. Akute Krisensymptome wie der Terrorismus setzen die westlichen Demokratien zudem unter Druck. Denn auch die Gewalt hat sich demokratisiert: Wer heute eine schmutzige Bombe bauen will, braucht lediglich eine gute Suchmaschine. Doch gerade jetzt zeigt das politische System Ausfallerscheinungen: Dauerwahlkampf und Anbiederung an die Masse, Spendenaffären und Klientelpolitik haben die Politik diskreditiert. Und wir glauben noch immer, mehr Demokratie sei die Lösung für unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme… Zakarias spannende Analyse der Auswirkungen des Mehrheitsprinzips auf Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist zum internationalen Bestseller avanciert. Er beleuchtet die innen- und außenpolitischen Konsequenzen eines allzu dogmatischen Demokratieverständnisses und zeigt eine ebenso überraschende wie ungewöhnliche Alternative auf …

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Das Ende der Freiheit?, Fareed Zakaria

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Fareed Zakaria
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
Seitenzahl
263
ISBN10
3899810449
ISBN13
9783899810448
Reihe
Erstveröffentlichung
2003
Originaltitel
The Future of Freedom
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
„Angenommen, es werden freie und gleiche Wahlen abgehalten, und die Sieger sind Rassisten, Faschisten und Separatisten“, so der US-Diplomat Richard Holbrooke über das Jugoslawien der neunziger Jahre. Das trifft den Kern der Sache: Die Demokratisierung hat keineswegs zu einem Mehr an Freiheit geführt. Mit Wahlen allein wäre ja auch kaum etwas gewonnen: Riefe man morgen die arabischen Völker zu den Urnen, kämen wahrscheinlich Gruppierungen an die Macht, die sich als noch weniger tolerant erweisen würden als die derzeitigen Despoten. Akute Krisensymptome wie der Terrorismus setzen die westlichen Demokratien zudem unter Druck. Denn auch die Gewalt hat sich demokratisiert: Wer heute eine schmutzige Bombe bauen will, braucht lediglich eine gute Suchmaschine. Doch gerade jetzt zeigt das politische System Ausfallerscheinungen: Dauerwahlkampf und Anbiederung an die Masse, Spendenaffären und Klientelpolitik haben die Politik diskreditiert. Und wir glauben noch immer, mehr Demokratie sei die Lösung für unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme… Zakarias spannende Analyse der Auswirkungen des Mehrheitsprinzips auf Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist zum internationalen Bestseller avanciert. Er beleuchtet die innen- und außenpolitischen Konsequenzen eines allzu dogmatischen Demokratieverständnisses und zeigt eine ebenso überraschende wie ungewöhnliche Alternative auf …