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Keine Zukunft für Adam

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Der Ausgang des Geschlechterkampfes war offen. Zumindest bislang. Keine der beiden Seiten, weder Frauen noch Männer, konnte eindeutig eine Vormachtstellung für sich erobern, auch wenn die männliche Seite über die letzten Jahrhunderte mit zahlreichen antifeministischen Aktionen eine solche für sich zu erlangen suchte: durch Promiskuität, Bevorzugung männlicher Nachkommenschaft, wirtschaftliche und soziale Dominanz, Patriarchat, Bevölkerungsprogramme wie in Indien oder China. Diese männlichen Erfolge der Vergangenheit sind allesamt Pyrrhus-Siege. Denn das X-Chromosom der Frauen hat - im Gegensatz zum Y-Chromosom der Männer - die Gen-Technik auf seiner Seite. Mit deren Hilfe sieht die Zukunft weiblich aus - und die der Männer hat sich erübrigt, denn sie werden nicht mehr gebraucht. Damit entscheiden die Frauen in einer nicht vorgesehenen Wendung den Kampf der Geschlechter zu ihren Gunsten. Wird es in Zukunft nur noch ein Geschlecht geben? Der neue Band von Bryan Sykes Spezies Mann ist ein provokatives Thesenbuch, in dem der Autor, Professor für Gentechnik an der Universität Oxford, ein brisantes sozialpolitisches Thema aufgreift und mögliche Folgen der modernen Gen-Technik aus einem Blickwinkel schildert, wie sie so bislang noch nicht gesehen wurden.

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Keine Zukunft für Adam, Brian D. Sykes

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Keine Zukunft für Adam
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Brian D. Sykes
Verlag
Lübbe
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
382
ISBN10
3785721196
ISBN13
9783785721193
Reihe
Originaltitel
Adam's curse
Bewertung
3,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Ausgang des Geschlechterkampfes war offen. Zumindest bislang. Keine der beiden Seiten, weder Frauen noch Männer, konnte eindeutig eine Vormachtstellung für sich erobern, auch wenn die männliche Seite über die letzten Jahrhunderte mit zahlreichen antifeministischen Aktionen eine solche für sich zu erlangen suchte: durch Promiskuität, Bevorzugung männlicher Nachkommenschaft, wirtschaftliche und soziale Dominanz, Patriarchat, Bevölkerungsprogramme wie in Indien oder China. Diese männlichen Erfolge der Vergangenheit sind allesamt Pyrrhus-Siege. Denn das X-Chromosom der Frauen hat - im Gegensatz zum Y-Chromosom der Männer - die Gen-Technik auf seiner Seite. Mit deren Hilfe sieht die Zukunft weiblich aus - und die der Männer hat sich erübrigt, denn sie werden nicht mehr gebraucht. Damit entscheiden die Frauen in einer nicht vorgesehenen Wendung den Kampf der Geschlechter zu ihren Gunsten. Wird es in Zukunft nur noch ein Geschlecht geben? Der neue Band von Bryan Sykes Spezies Mann ist ein provokatives Thesenbuch, in dem der Autor, Professor für Gentechnik an der Universität Oxford, ein brisantes sozialpolitisches Thema aufgreift und mögliche Folgen der modernen Gen-Technik aus einem Blickwinkel schildert, wie sie so bislang noch nicht gesehen wurden.