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Das Rätsel des Menschen

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Die modernen Geheimwissenschaften sollen nicht zu Glauben verleiten, sondern neues Wissen vorbereiten und weisen daher nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft. Sie sind dazu berufen, einen wichtigen Bestandteil für die Weltanschauung der Zukunft zu liefern, die sich bereits in der Bildung zeigt und die Lösung des Menschenrätsels betrifft. Diese Weltanschauung wird als Synthese von Religion und Wissenschaft, Metaphysik und Naturforschung auftreten. Sie wird sich nicht einseitig an das Herz des Menschen wie die Religion oder an den Verstand wie die Wissenschaft wenden. Sie wird keine dogmatische Religion des blinden Glaubens sein, noch die kalte Wissenschaft, die heute vom Lehrstuhl auf das Volksleben herabzieht. Als Metaphysik wird sie auf Erfahrungstatsachen basieren, die experimentell erforscht werden können. Trotz der Unklarheiten des aktuellen Wandels können die Grundlinien dieser künftigen Weltanschauung bereits skizziert werden, sodass sie die Form eines geschlossenen Systems annimmt. Diese Weltanschauung wird nicht auf eine Gelehrtenkaste beschränkt sein, sondern wird eng mit unserem Kulturleben verbunden sein. Sie wird dem Menschen eine neue, vertiefte Definition geben und neue Zwecke des Daseins sowie Ziele menschlichen Strebens erkennen lassen. Statt reaktionär zu sein, wird sie unser Kulturleben verjüngen.

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Das Rätsel des Menschen, Karl, Freiherr von Prel

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
202
ISBN10
380363007X
ISBN13
9783803630070
Reihe
Beschreibung
Die modernen Geheimwissenschaften sollen nicht zu Glauben verleiten, sondern neues Wissen vorbereiten und weisen daher nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft. Sie sind dazu berufen, einen wichtigen Bestandteil für die Weltanschauung der Zukunft zu liefern, die sich bereits in der Bildung zeigt und die Lösung des Menschenrätsels betrifft. Diese Weltanschauung wird als Synthese von Religion und Wissenschaft, Metaphysik und Naturforschung auftreten. Sie wird sich nicht einseitig an das Herz des Menschen wie die Religion oder an den Verstand wie die Wissenschaft wenden. Sie wird keine dogmatische Religion des blinden Glaubens sein, noch die kalte Wissenschaft, die heute vom Lehrstuhl auf das Volksleben herabzieht. Als Metaphysik wird sie auf Erfahrungstatsachen basieren, die experimentell erforscht werden können. Trotz der Unklarheiten des aktuellen Wandels können die Grundlinien dieser künftigen Weltanschauung bereits skizziert werden, sodass sie die Form eines geschlossenen Systems annimmt. Diese Weltanschauung wird nicht auf eine Gelehrtenkaste beschränkt sein, sondern wird eng mit unserem Kulturleben verbunden sein. Sie wird dem Menschen eine neue, vertiefte Definition geben und neue Zwecke des Daseins sowie Ziele menschlichen Strebens erkennen lassen. Statt reaktionär zu sein, wird sie unser Kulturleben verjüngen.