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Mensch und Raum

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Das zentrale Problem der Architektur ist der Umgang mit dem Raum, klein oder groß. Räume sind für den Menschen existentiell: Ein Verlust an Raum ist für den Menschen auch ein Verlust an Heimat – für den Einzelnen, für die Gemeinschaft. Architektur versteht sich als Dienstleistung für den Menschen. Als solche hat sie materielle und immaterielle Qualitäten aufzuweisen und es sind praktische sowie empfindungsmäßige Bedürfnisse zu befriedigen. Funktion und Zweck definieren den praktischen Nutzen der Architektur, die Gestalt präsentiert Architektur als Erscheinungsform. Die Welt der Erscheinungen, ohne die wir nicht leben können (Max Horkheimer, 1895 - 1973), ist ein gestaltpsychologisches Problem. Mit Gestalt als Wahrnehmungsstruktur lässt sich der Gebrauch einer Architektur motivieren. Die verhaltensbeeinflussung des Menschen durch den gestalteten Raum ist eine qualitative Zielsetzung des architektonischen Entwurfs. Justus Dahinden hat die Verhaltensbeeinflussung des Menschen durch gelebte Räume während seiner 22-jährigen Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Wien mit Studenten analysiert und kommt zu dem Schluss, dass nicht „Form follows Function“ die Richtung angeben soll, sondern die Umkehrformel „Function follows Form“.

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Mensch und Raum, Justus Dahinden

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Mensch und Raum
Sprache
Englisch
Autor*innen
Justus Dahinden
Verlag
Krämer
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
107
ISBN10
3782816145
ISBN13
9783782816144
Reihe
Beschreibung
Das zentrale Problem der Architektur ist der Umgang mit dem Raum, klein oder groß. Räume sind für den Menschen existentiell: Ein Verlust an Raum ist für den Menschen auch ein Verlust an Heimat – für den Einzelnen, für die Gemeinschaft. Architektur versteht sich als Dienstleistung für den Menschen. Als solche hat sie materielle und immaterielle Qualitäten aufzuweisen und es sind praktische sowie empfindungsmäßige Bedürfnisse zu befriedigen. Funktion und Zweck definieren den praktischen Nutzen der Architektur, die Gestalt präsentiert Architektur als Erscheinungsform. Die Welt der Erscheinungen, ohne die wir nicht leben können (Max Horkheimer, 1895 - 1973), ist ein gestaltpsychologisches Problem. Mit Gestalt als Wahrnehmungsstruktur lässt sich der Gebrauch einer Architektur motivieren. Die verhaltensbeeinflussung des Menschen durch den gestalteten Raum ist eine qualitative Zielsetzung des architektonischen Entwurfs. Justus Dahinden hat die Verhaltensbeeinflussung des Menschen durch gelebte Räume während seiner 22-jährigen Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Wien mit Studenten analysiert und kommt zu dem Schluss, dass nicht „Form follows Function“ die Richtung angeben soll, sondern die Umkehrformel „Function follows Form“.