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Meine Stimme verstörte die Leute

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Ein Leben als große Inszenierung: Maria Callas, Primadonna assoluta und „größte Künstlerin der Welt“ (Leonard Bernstein), hat die Menschen selbst über ihren Tod hinaus bewegt. Oft wird sie jedoch auf das Klischee der skandalträchtigen Diva reduziert. Ihre Gesangskunst war für viele ein Wunder; ihre Stimme provozierte und verstörte. Gunna Wendt untersucht das Geheimnis der Callas und zeigt, dass sie zwei widersprüchliche Persönlichkeiten vereinte: das lebenshungrige, pummelige Mädchen Maria und die extrem disziplinierte Künstlerin Callas, die in Musik Orientierung fand. In ihren großen Rollen verschmolzen Privatperson und Künstlerin, was legendäre Opernereignisse schuf. Ihre Auftritte waren Sensationen, geprägt von Machtgefühl, Stolz und Lampenfieber, und zogen nicht nur Opernliebhaber, sondern auch die Medien in ihren Bann. Ihre Liebe zu Onassis verlieh ihr eine fast übernatürliche erotische Ausstrahlung auf der Bühne. Tragisch ist, dass ihre Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung als Privatperson unerfüllt blieb. Hinter dem Bild der hysterischen, launischen Diva erkennt Wendt eine kompromisslose, aber zutiefst verunsicherte Frau, die bereits zu Lebzeiten zum Mythos wurde.

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Meine Stimme verstörte die Leute, Gunna Wendt

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Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gunna Wendt
Verlag
Knaus
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
ISBN10
3813502376
ISBN13
9783813502374
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein Leben als große Inszenierung: Maria Callas, Primadonna assoluta und „größte Künstlerin der Welt“ (Leonard Bernstein), hat die Menschen selbst über ihren Tod hinaus bewegt. Oft wird sie jedoch auf das Klischee der skandalträchtigen Diva reduziert. Ihre Gesangskunst war für viele ein Wunder; ihre Stimme provozierte und verstörte. Gunna Wendt untersucht das Geheimnis der Callas und zeigt, dass sie zwei widersprüchliche Persönlichkeiten vereinte: das lebenshungrige, pummelige Mädchen Maria und die extrem disziplinierte Künstlerin Callas, die in Musik Orientierung fand. In ihren großen Rollen verschmolzen Privatperson und Künstlerin, was legendäre Opernereignisse schuf. Ihre Auftritte waren Sensationen, geprägt von Machtgefühl, Stolz und Lampenfieber, und zogen nicht nur Opernliebhaber, sondern auch die Medien in ihren Bann. Ihre Liebe zu Onassis verlieh ihr eine fast übernatürliche erotische Ausstrahlung auf der Bühne. Tragisch ist, dass ihre Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung als Privatperson unerfüllt blieb. Hinter dem Bild der hysterischen, launischen Diva erkennt Wendt eine kompromisslose, aber zutiefst verunsicherte Frau, die bereits zu Lebzeiten zum Mythos wurde.