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Architektur als selbständiger Bildgegenstand bei Albrecht Altdorfer

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Albrecht Altdorfer war nicht nur ein Pionier der reinen Landschaftsmalerei, sondern erkannte auch die Architektur, insbesondere den Innenraum, als eigenständigen Bildgegenstand. Während seine Zeitgenossen architektonische Elemente oft als Beiwerk zu figurenbezogenen Kompositionen betrachteten, ließ Altdorfer die Architektur in seinen Werken dominieren und zeigte ein feines Gespür für deren sinnliche und funktionale Ausdrucksqualitäten. Bereits um 1520 entwickelte er Gestaltungsmittel, die mit den Architekturbildern des 17. Jahrhunderts in Holland vergleichbar sind, und lieferte damit erste Beiträge zu dieser Bildgattung. Friederike Hauffe behandelt Altdorfers autonome Architekturdarstellungen erstmals als geschlossene Gruppe und hebt deren grundlegende Bedeutung für die Geschichte der Raumdarstellung hervor. Sie analysiert die spezifischen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen räumlicher Vorstellung und bildlicher Präsentation von Bauwerken und zeigt, wie umfassend Altdorfer das Thema hinsichtlich seiner formalen und inhaltlichen Möglichkeiten erkundet. Dadurch werden seine Architekturdarstellungen als eigenständige Leistungen gewürdigt, die zuvor oft als träumerische Fantasien eines Stadtbaumeisters oder als bloße Varianten stimmungsvoller Raumdarstellungen betrachtet wurden.

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Architektur als selbständiger Bildgegenstand bei Albrecht Altdorfer, Friederike Hauffe

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Architektur als selbständiger Bildgegenstand bei Albrecht Altdorfer
Sprache
Deutsch
Verlag
VDG
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
285
ISBN10
3897395371
ISBN13
9783897395374
Reihe
Beschreibung
Albrecht Altdorfer war nicht nur ein Pionier der reinen Landschaftsmalerei, sondern erkannte auch die Architektur, insbesondere den Innenraum, als eigenständigen Bildgegenstand. Während seine Zeitgenossen architektonische Elemente oft als Beiwerk zu figurenbezogenen Kompositionen betrachteten, ließ Altdorfer die Architektur in seinen Werken dominieren und zeigte ein feines Gespür für deren sinnliche und funktionale Ausdrucksqualitäten. Bereits um 1520 entwickelte er Gestaltungsmittel, die mit den Architekturbildern des 17. Jahrhunderts in Holland vergleichbar sind, und lieferte damit erste Beiträge zu dieser Bildgattung. Friederike Hauffe behandelt Altdorfers autonome Architekturdarstellungen erstmals als geschlossene Gruppe und hebt deren grundlegende Bedeutung für die Geschichte der Raumdarstellung hervor. Sie analysiert die spezifischen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen räumlicher Vorstellung und bildlicher Präsentation von Bauwerken und zeigt, wie umfassend Altdorfer das Thema hinsichtlich seiner formalen und inhaltlichen Möglichkeiten erkundet. Dadurch werden seine Architekturdarstellungen als eigenständige Leistungen gewürdigt, die zuvor oft als träumerische Fantasien eines Stadtbaumeisters oder als bloße Varianten stimmungsvoller Raumdarstellungen betrachtet wurden.