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Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten

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  • 269 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Frauen, die Opfer von erzwungener Prostitution und sexueller Gewalt geworden sind, streben danach, verstanden und anerkannt zu werden, anstatt bemitleidet zu werden. Sie möchten, dass ihre grausamen Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten. Um ihnen eine Stimme zu geben, haben Barbara Drinck und Chung-Noh Gross Menschenrechtler/innen gebeten, Berichte über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen, mit denen diese Frauen konfrontiert sind, zu teilen. Die Texte thematisieren sowohl aktuelle als auch historische Situationen, in denen Frauen Gewalt erlitten haben, insbesondere im Kontext eines organisierten Systems der Zwangsprostitution. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzungen in Europa, Afrika und Deutschland, einschließlich des Themas Frauenhandel und Mädchensoldatinnen, das auch in den Medien präsent ist. Der zweite Teil beleuchtet den politischen Umgang mit den Folgen der Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg, insbesondere die Leiden asiatischer Frauen, die als Sexsklavinnen in japanischen Militärbordellen litten und bis heute als „Trostfrauen“ verharmlost werden. Die besondere Bedeutung des Buches liegt in der Verbindung zwischen historischen und gegenwärtigen Problemen, die immer noch in unserer Gesellschaft bestehen.

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Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten, Barbara Drinck

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover)
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Titel
Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Barbara Drinck
Verlag
Kleine
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
269
ISBN10
3893704221
ISBN13
9783893704224
Reihe
Beschreibung
Die Frauen, die Opfer von erzwungener Prostitution und sexueller Gewalt geworden sind, streben danach, verstanden und anerkannt zu werden, anstatt bemitleidet zu werden. Sie möchten, dass ihre grausamen Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten. Um ihnen eine Stimme zu geben, haben Barbara Drinck und Chung-Noh Gross Menschenrechtler/innen gebeten, Berichte über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen, mit denen diese Frauen konfrontiert sind, zu teilen. Die Texte thematisieren sowohl aktuelle als auch historische Situationen, in denen Frauen Gewalt erlitten haben, insbesondere im Kontext eines organisierten Systems der Zwangsprostitution. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzungen in Europa, Afrika und Deutschland, einschließlich des Themas Frauenhandel und Mädchensoldatinnen, das auch in den Medien präsent ist. Der zweite Teil beleuchtet den politischen Umgang mit den Folgen der Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg, insbesondere die Leiden asiatischer Frauen, die als Sexsklavinnen in japanischen Militärbordellen litten und bis heute als „Trostfrauen“ verharmlost werden. Die besondere Bedeutung des Buches liegt in der Verbindung zwischen historischen und gegenwärtigen Problemen, die immer noch in unserer Gesellschaft bestehen.