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Aufgenommen während des glühenden Sommers 1971 in der Villa Nellcote, dem Strandhaus von Keith Richards im Süden Frankreichs, gilt Exile on Main St. als eines der besten Alben der Rolling Stones und als eine der größten Rockplatten aller Zeiten. Doch seine unwahrscheinliche Entstehung war schwierig, qualvoll und manchmal nichts weniger als gefährlich. In selbstauferlegtem Exil verbrachten die Stones – zusammen mit Ehefrauen, Freundinnen und einer Crew von Anhängern, die in der Geschichte des Rocks ihresgleichen sucht – ihre Tage mit Rauchen, Schnüffeln und Trinken, was immer sie in die Hände bekommen konnten. Nachts stieg die Band wie Bergleute in den feuchten Keller der Villa hinab, um Aufnahmen zu machen. Aus diesen mühsamen Sitzungen entstanden die vertrauten Riffs und Rhythmen von „Rocks Off“, „Tumbling Dice“, „Happy“ und „Sweet Virginia“. Währenddessen taumelten verschiedene Prominente – darunter John Lennon, Yoko Ono und Gram Parsons – durch die endlose Party der Villa, ebenso wie die örtlichen Drogenhändler, die allen als „les cowboys“ bekannt waren. Die Villa Nellcote wurde zum Schmelztiegel, in dem kreative Konflikte, überdimensionierte Egos und all die üblichen Nebenprodukte des legendären hedonistischen Überflusses der Stones zu etwas Potentem, Volatilem und Beständigem verschmolzen. Hier ist zum ersten Mal die Hölle, die Exile on Main St. hervorgebracht hat.
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Exile on Main St., Robert Greenfield
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2007
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- € 0,21
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