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Anti-Aging für die Anarchie?

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  • 187 Seiten
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Kann man als Anarchist durch Barcelona gehen, ohne nostalgisch zu werden? Ich habe es mir jedenfalls fest vorgenommen: Nicht der Glorie der libertären Revolution wollte ich nachspüren, sondern dem, was heute ist. Schlägt das Herz der heimlichen Anarcho-Hauptstadt auch nach 70 Jahren noch? Wo? Und vor allem: wie? Taugt Barcelona noch als libertärer Trendsetter, oder hat sich der Anarchismus dort mit der ruhmreichen Vergangenheit abgefunden? Das Buch skizziert eine lebendige und vielfältige Bewegung in einer Stadt, in der das Wort 'Anarchie' Teil der historischen Identität ist. Im Mittelpunkt stehen die anarchistischen Gewerkschaften, die in den letzten Jahrzehnten auf der Suche nach dem 'richtigen Weg' zerstritten und an Bedeutung verloren haben. Zwischen orthodoxer Prinzipientreue und pragmatischer Erneuerung zeigen überraschende Entwicklungen, dass der libertäre Diskurs auch im 21. Jahrhundert die Arbeiterschaft begeistern kann. Der Streifzug durch das libertäre Barcelona präsentiert zudem die bunte Bandbreite einer anarchischen Gegenkultur – mit 'Ateneos', besetzten Häusern, Genossenschaften, Freien Radios, Infoläden, Zeitungen und Stadtteilinitiativen. Die subjektiven Eindrücke des Autors werden durch drei Originalinterviews sowie leicht verständliche Einführungen in Anarchosyndikalismus und die Spanische Revolution von 1936 ergänzt.

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Anti-Aging für die Anarchie?, Horst Stowasser

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Anti-Aging für die Anarchie?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Horst Stowasser
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
187
ISBN10
3936049726
ISBN13
9783936049725
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Kann man als Anarchist durch Barcelona gehen, ohne nostalgisch zu werden? Ich habe es mir jedenfalls fest vorgenommen: Nicht der Glorie der libertären Revolution wollte ich nachspüren, sondern dem, was heute ist. Schlägt das Herz der heimlichen Anarcho-Hauptstadt auch nach 70 Jahren noch? Wo? Und vor allem: wie? Taugt Barcelona noch als libertärer Trendsetter, oder hat sich der Anarchismus dort mit der ruhmreichen Vergangenheit abgefunden? Das Buch skizziert eine lebendige und vielfältige Bewegung in einer Stadt, in der das Wort 'Anarchie' Teil der historischen Identität ist. Im Mittelpunkt stehen die anarchistischen Gewerkschaften, die in den letzten Jahrzehnten auf der Suche nach dem 'richtigen Weg' zerstritten und an Bedeutung verloren haben. Zwischen orthodoxer Prinzipientreue und pragmatischer Erneuerung zeigen überraschende Entwicklungen, dass der libertäre Diskurs auch im 21. Jahrhundert die Arbeiterschaft begeistern kann. Der Streifzug durch das libertäre Barcelona präsentiert zudem die bunte Bandbreite einer anarchischen Gegenkultur – mit 'Ateneos', besetzten Häusern, Genossenschaften, Freien Radios, Infoläden, Zeitungen und Stadtteilinitiativen. Die subjektiven Eindrücke des Autors werden durch drei Originalinterviews sowie leicht verständliche Einführungen in Anarchosyndikalismus und die Spanische Revolution von 1936 ergänzt.