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Alt ist was?

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Ob Rentengau, Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder nicht mehr bezahlbare Pflege: Ein Schuldiger ist schnell gefunden. Es sind die älter werdenden Alten. Diesem 'Verdacht' geht der Autor im ersten Teil seines Buches nach. Er kommt zum Ergebnis, dass die Krisen der Sozialversicherungen in erster Linie systemimmanent sind. Die demographische Entwicklung ist nur eine Rand-Ursache, allenfalls der Tropfen, der das (bereits volle) Fass zum Überlaufen gebracht hat. Die wesentliche Ursache ist vielmehr die Unfähigkeit, die eigentlichen Schwächen der Systeme zu erkennen und - anstatt zu „reformieren“ – sie zu beseitigen. Da ist es einfacher, wenn man in völliger Unsolidarität den Älteren die Schuld in die Schuhe schiebt. Die Älteren sind an dieser Entwicklung nicht unschuldig. Sie akzeptieren die gesellschaftliche Anschauung über das Alter und richten sich in der Altersnische ein. Im zweiten Teil seines Buches ruft der Autor die Älteren daher auf, aus diesem Rollenverhalten auszubrechen, eigenverantwortlich mit den Themen Gesundheit, Krankheit und Pflege umzugehen und selber durch Arbeit, Liebe, Ernährung und Bewegung vollwertiger Teil der Gesellschaft zu bleiben.

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Alt ist was?, Peter Gantzer

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Alt ist was?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Gantzer
Verlag
Sequenz
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
ISBN10
3940190012
ISBN13
9783940190017
Reihe
Beschreibung
Ob Rentengau, Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder nicht mehr bezahlbare Pflege: Ein Schuldiger ist schnell gefunden. Es sind die älter werdenden Alten. Diesem 'Verdacht' geht der Autor im ersten Teil seines Buches nach. Er kommt zum Ergebnis, dass die Krisen der Sozialversicherungen in erster Linie systemimmanent sind. Die demographische Entwicklung ist nur eine Rand-Ursache, allenfalls der Tropfen, der das (bereits volle) Fass zum Überlaufen gebracht hat. Die wesentliche Ursache ist vielmehr die Unfähigkeit, die eigentlichen Schwächen der Systeme zu erkennen und - anstatt zu „reformieren“ – sie zu beseitigen. Da ist es einfacher, wenn man in völliger Unsolidarität den Älteren die Schuld in die Schuhe schiebt. Die Älteren sind an dieser Entwicklung nicht unschuldig. Sie akzeptieren die gesellschaftliche Anschauung über das Alter und richten sich in der Altersnische ein. Im zweiten Teil seines Buches ruft der Autor die Älteren daher auf, aus diesem Rollenverhalten auszubrechen, eigenverantwortlich mit den Themen Gesundheit, Krankheit und Pflege umzugehen und selber durch Arbeit, Liebe, Ernährung und Bewegung vollwertiger Teil der Gesellschaft zu bleiben.