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Chile y Juan Mauricio Rugendas

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  • 177 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Rugendas stammte aus einer Augsburger Familie mit spanisch-katalanischen Wurzeln und gilt als Mann seiner Zeit. Er war ein Freund von Alexander von Humboldt, dem berühmten Wissenschaftler und Geographen, der Rugendas als 'Vater aller Kunst, die Physiognomie der Natur darzustellen' bezeichnete, sowie von Delacroix, dem neoklassizistischen und romantischen Maler. Als wandernder Künstler bereiste er zunächst die geheimnisvollen Landschaften Brasiliens und später Mexiko, wo er aufgrund seiner Beteiligung an einer politischen Verschwörung ausgewiesen wurde. In Chile wurde er zum Illustrator der wissenschaftlichen Atlanten von Claudio Gay, der den Artenreichtum, das Brauchtum und die Landschaften Chiles dokumentierte. Rugendas schuf auch Porträts einfacher, melancholischer Alltagsszenen, die das Leben in ländlichen Städten und an staubigen Straßen festhielten. In der Zeit der aufkommenden Republik spiegeln seine Werke die Begeisterung der einfachen Menschen wider, die nach Unsterblichkeit strebten, und zeigen das tragische Schicksal der Romantik. Sein bekanntestes Werk, 'Landarbeiter und die Wäscherin', kann als ewiger Dialog über das Wasser des Flusses interpretiert werden, während der Hafen von Valparaíso mit seinen Kolonialbauten in einer schwebenden Perspektive erscheint.

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Chile y Juan Mauricio Rugendas, Christof Metzger

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Hardcover)
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Titel
Chile y Juan Mauricio Rugendas
Sprache
Spanisch
Autor*innen
Christof Metzger
Verlag
Werner
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Hardcover
Seitenzahl
177
ISBN10
3884622455
ISBN13
9783884622452
Reihe
Beschreibung
Rugendas stammte aus einer Augsburger Familie mit spanisch-katalanischen Wurzeln und gilt als Mann seiner Zeit. Er war ein Freund von Alexander von Humboldt, dem berühmten Wissenschaftler und Geographen, der Rugendas als 'Vater aller Kunst, die Physiognomie der Natur darzustellen' bezeichnete, sowie von Delacroix, dem neoklassizistischen und romantischen Maler. Als wandernder Künstler bereiste er zunächst die geheimnisvollen Landschaften Brasiliens und später Mexiko, wo er aufgrund seiner Beteiligung an einer politischen Verschwörung ausgewiesen wurde. In Chile wurde er zum Illustrator der wissenschaftlichen Atlanten von Claudio Gay, der den Artenreichtum, das Brauchtum und die Landschaften Chiles dokumentierte. Rugendas schuf auch Porträts einfacher, melancholischer Alltagsszenen, die das Leben in ländlichen Städten und an staubigen Straßen festhielten. In der Zeit der aufkommenden Republik spiegeln seine Werke die Begeisterung der einfachen Menschen wider, die nach Unsterblichkeit strebten, und zeigen das tragische Schicksal der Romantik. Sein bekanntestes Werk, 'Landarbeiter und die Wäscherin', kann als ewiger Dialog über das Wasser des Flusses interpretiert werden, während der Hafen von Valparaíso mit seinen Kolonialbauten in einer schwebenden Perspektive erscheint.