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Der Autor als Individuum

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  • 453 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Was ist ein Autor? Der Urheber eines Werkes, also ein Kunstschaffender oder ein Wissenschaftler. Aber was kann er überhaupt leisten? Ist er absolut frei und einzigartig, gar ein Genie? Und haben wirklich alle Werke einen Autor? Dieses Buch greift die von der modernen Philosophie speziell als „Autortheorie“ behandelte Frage auf, und versucht, sie im Rekurs auf die Ästhetik, wie sie im 18. Jahrhundert von Baumgarten zu Kant führt, umfassend zu beantworten. Neben einem Ausgangsbegriff von strukureller Anonymität werden besonders jene Theorien verfolgt, welche den Autor unter den Vorzeichen der Subjektivität beschrieben haben. Anhand der systematisch rekonstruierten Positionen Charles Batteux´, Edward Youngs sowie des frühen Kantianers Karl Heinrich Heydenreich wird die auktoriale Individualität in Referenz auf Mimesis und Natur einerseits sowie Selbsterforschung und universale Vernunft andererseits geprüft. Am Ende der Deduktion von auktorialer Individualität steht die Aussicht, einen systematisch geschlossenen Ästhetikbegriff: als Philosophie der Kunst, zu erhalten, sowie einen lückenlosen Stufengang von struktureller Anonymität hin zu individueller Auktorialität – und wieder zurück.

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Der Autor als Individuum, Michael Bastian Weiß

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Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Der Autor als Individuum
Sprache
Deutsch
Verlag
Olms
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
453
ISBN10
3487133768
ISBN13
9783487133768
Reihe
Beschreibung
Was ist ein Autor? Der Urheber eines Werkes, also ein Kunstschaffender oder ein Wissenschaftler. Aber was kann er überhaupt leisten? Ist er absolut frei und einzigartig, gar ein Genie? Und haben wirklich alle Werke einen Autor? Dieses Buch greift die von der modernen Philosophie speziell als „Autortheorie“ behandelte Frage auf, und versucht, sie im Rekurs auf die Ästhetik, wie sie im 18. Jahrhundert von Baumgarten zu Kant führt, umfassend zu beantworten. Neben einem Ausgangsbegriff von strukureller Anonymität werden besonders jene Theorien verfolgt, welche den Autor unter den Vorzeichen der Subjektivität beschrieben haben. Anhand der systematisch rekonstruierten Positionen Charles Batteux´, Edward Youngs sowie des frühen Kantianers Karl Heinrich Heydenreich wird die auktoriale Individualität in Referenz auf Mimesis und Natur einerseits sowie Selbsterforschung und universale Vernunft andererseits geprüft. Am Ende der Deduktion von auktorialer Individualität steht die Aussicht, einen systematisch geschlossenen Ästhetikbegriff: als Philosophie der Kunst, zu erhalten, sowie einen lückenlosen Stufengang von struktureller Anonymität hin zu individueller Auktorialität – und wieder zurück.