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"Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln"

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  • 560 Seiten
  • 20 Lesestunden

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Die Lebenserinnerungen von Angehörigen dreier Generationen der Familie Neumeyer spiegeln deutsch-jüdische Geschichte über einen Zeitraum von 140 Jahren: vom sozialen Aufstieg im Kaiserreich über den wachsenden Antisemitismus in der Weimarer Republik und die Verfolgung unter dem NS-Regime bis zum Neubeginn erst in Argentinien, dann in Israel. Dr. Alfred Neumeyer (1867–1944) war jahrzehntelang Vorsitzender der Bayerischen Israelitischen Gemeinden und einer der höchsten Richter Bayerns. Zusammen mit seiner Frau Elise gelang ihm im Januar 1941 die Flucht zu seinem Sohn nach Argentinien, wo er unmittelbar nach Vollendung seiner Lebenserinnerungen starb. „Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln“ schrieb Alfreds Sohn Alexander Karl Neumeyer (1910–1989) schon am 1. August 1933 in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung. 1938 emigrierte der studierte Jurist nach Argentinien und verdiente seinen Lebensunterhalt als Landwirt. 1950 wanderte er mit seiner Familie nochmals aus: ins kurz zuvor gegründete Israel. Alexander Karls Sohn Imanuel Noy-Meir, 1941 in Argentinien geboren, lebt seit 1950 in Israel und ist dort Professor für Botanik und Ökologie. Seine Erinnerungen an die frühe Kindheit in der Pampa und sein Aufwachsen im jungen, angefeindeten Staat Israel klingen mit einer Reise in die bayerische Heimat seiner Vorfahren und einem Blick auf das Deutschland von heute aus.

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"Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln", Alfred Neumeyer

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
"Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alfred Neumeyer
Verlag
Metropol
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
560
ISBN10
3938690631
ISBN13
9783938690635
Reihe
Beschreibung
Die Lebenserinnerungen von Angehörigen dreier Generationen der Familie Neumeyer spiegeln deutsch-jüdische Geschichte über einen Zeitraum von 140 Jahren: vom sozialen Aufstieg im Kaiserreich über den wachsenden Antisemitismus in der Weimarer Republik und die Verfolgung unter dem NS-Regime bis zum Neubeginn erst in Argentinien, dann in Israel. Dr. Alfred Neumeyer (1867–1944) war jahrzehntelang Vorsitzender der Bayerischen Israelitischen Gemeinden und einer der höchsten Richter Bayerns. Zusammen mit seiner Frau Elise gelang ihm im Januar 1941 die Flucht zu seinem Sohn nach Argentinien, wo er unmittelbar nach Vollendung seiner Lebenserinnerungen starb. „Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln“ schrieb Alfreds Sohn Alexander Karl Neumeyer (1910–1989) schon am 1. August 1933 in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung. 1938 emigrierte der studierte Jurist nach Argentinien und verdiente seinen Lebensunterhalt als Landwirt. 1950 wanderte er mit seiner Familie nochmals aus: ins kurz zuvor gegründete Israel. Alexander Karls Sohn Imanuel Noy-Meir, 1941 in Argentinien geboren, lebt seit 1950 in Israel und ist dort Professor für Botanik und Ökologie. Seine Erinnerungen an die frühe Kindheit in der Pampa und sein Aufwachsen im jungen, angefeindeten Staat Israel klingen mit einer Reise in die bayerische Heimat seiner Vorfahren und einem Blick auf das Deutschland von heute aus.