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Verbrecher und andere Deutsche

Ein Bericht aus Deutschland 1946

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  • 399 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Brandts Bericht über den Nürnberger Prozess ist eine Verteidigungsschrift für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen die Vorurteile des Auslands, alle Deutschen seien Nazis. Brandt beschreibt voller Mitgefühl das Leben der Deutschen im harten Winter 1945/46, ihre Zukunftshoff-nungen und ihre Visionen. „Forbrytere og andre tyskere“ erschien 1946 in Oslo und Stockholm und liegt nun erstmals in deutscher Sprache vor. Den Kriegsverbrecherprozess hielt Brandt für eine Notwendigkeit, um die Herrschaft der Nationalsozialisten – das düsterste Kapitel deutscher Geschichte – aufzuarbeiten. Er unterschied dabei zwischen politischer Verantwortung, die alle Deutschen im Dritten Reich trifft, und individueller Schuld, die gerichtlich festgestellt werden muss. Er war entschieden dagegen, alle Deutschen zu Verbrechern zu stempeln und bedauerte, dass die Siegermächte in Nürnberg keine deutschen Richter zugelassen haben, um die nationalsozialistischen Verbrecher im Namen des deutschen Volkes zur Rechenschaft ziehen zu können. „Verbrecher und andere Deutsche“ ist ein Buch, das „durch Vielseitigkeit, strenge Sachlichkeit und nüchterne Objektivität“ besticht (Expressen, Stockholm 1946).

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Verbrecher und andere Deutsche, Willy Brandt

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Verbrecher und andere Deutsche
Untertitel
Ein Bericht aus Deutschland 1946
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Willy Brandt
Verlag
Dietz
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
399
ISBN10
3801203808
ISBN13
9783801203801
Reihe
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Brandts Bericht über den Nürnberger Prozess ist eine Verteidigungsschrift für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen die Vorurteile des Auslands, alle Deutschen seien Nazis. Brandt beschreibt voller Mitgefühl das Leben der Deutschen im harten Winter 1945/46, ihre Zukunftshoff-nungen und ihre Visionen. „Forbrytere og andre tyskere“ erschien 1946 in Oslo und Stockholm und liegt nun erstmals in deutscher Sprache vor. Den Kriegsverbrecherprozess hielt Brandt für eine Notwendigkeit, um die Herrschaft der Nationalsozialisten – das düsterste Kapitel deutscher Geschichte – aufzuarbeiten. Er unterschied dabei zwischen politischer Verantwortung, die alle Deutschen im Dritten Reich trifft, und individueller Schuld, die gerichtlich festgestellt werden muss. Er war entschieden dagegen, alle Deutschen zu Verbrechern zu stempeln und bedauerte, dass die Siegermächte in Nürnberg keine deutschen Richter zugelassen haben, um die nationalsozialistischen Verbrecher im Namen des deutschen Volkes zur Rechenschaft ziehen zu können. „Verbrecher und andere Deutsche“ ist ein Buch, das „durch Vielseitigkeit, strenge Sachlichkeit und nüchterne Objektivität“ besticht (Expressen, Stockholm 1946).