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Die Anderen im Schulbuch

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  • 274 Seiten
  • 10 Lesestunden

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In Österreichs Schulbüchern werden Klischeevorstellungen, Stereotype und Vorurteile analysiert. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Offene Diskriminierungen und Rassismus werden zwar vermieden, jedoch werden stereotype Bilder vermittelt, wie die Überlegenheit Europas und das Bild vom Islam als totalisierender Kraft. Auch Afrika wird einseitig als von Armut und Bürgerkrieg geprägt dargestellt. Homosexualität wird mit übertriebener Sexualität assoziiert, während Inter- und Transsexualität ignoriert werden. Begriffe wie „Buschmänner“ und „Zigeuner“ sind nach wie vor präsent. Geschlechtsneutrale Sprache wird nur oberflächlich verwendet, während klare Normen für Geschlechterrollen in Bild und Text etabliert werden: Frauen werden als exotisch geschminkte Models und Männer als uniformierte Piloten dargestellt. Antisemitismus wird oft ausgeblendet oder Rechtsextremen zugeordnet, während der Nahostkonflikt verzerrt dargestellt wird. Das Buch zielt nicht darauf ab, diskriminierende Passagen aufzulisten, sondern nutzt Beispiele, um wissenschaftliche Diskurse auf die Schulbildungsebene zu übertragen. Es richtet sich an Schulbuchverlage, Studierende, interessierte Eltern und vor allem LehrerInnen und SchülerInnen, um deren kritisches Potenzial zu fördern. Das Methodenkapitel bietet praktische Anleitungen zum kritischen Hinterfragen von Texten.

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Die Anderen im Schulbuch, Christa Markom

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Die Anderen im Schulbuch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Christa Markom
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
274
ISBN10
370031616X
ISBN13
9783700316169
Reihe
Beschreibung
In Österreichs Schulbüchern werden Klischeevorstellungen, Stereotype und Vorurteile analysiert. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: Offene Diskriminierungen und Rassismus werden zwar vermieden, jedoch werden stereotype Bilder vermittelt, wie die Überlegenheit Europas und das Bild vom Islam als totalisierender Kraft. Auch Afrika wird einseitig als von Armut und Bürgerkrieg geprägt dargestellt. Homosexualität wird mit übertriebener Sexualität assoziiert, während Inter- und Transsexualität ignoriert werden. Begriffe wie „Buschmänner“ und „Zigeuner“ sind nach wie vor präsent. Geschlechtsneutrale Sprache wird nur oberflächlich verwendet, während klare Normen für Geschlechterrollen in Bild und Text etabliert werden: Frauen werden als exotisch geschminkte Models und Männer als uniformierte Piloten dargestellt. Antisemitismus wird oft ausgeblendet oder Rechtsextremen zugeordnet, während der Nahostkonflikt verzerrt dargestellt wird. Das Buch zielt nicht darauf ab, diskriminierende Passagen aufzulisten, sondern nutzt Beispiele, um wissenschaftliche Diskurse auf die Schulbildungsebene zu übertragen. Es richtet sich an Schulbuchverlage, Studierende, interessierte Eltern und vor allem LehrerInnen und SchülerInnen, um deren kritisches Potenzial zu fördern. Das Methodenkapitel bietet praktische Anleitungen zum kritischen Hinterfragen von Texten.