Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Das unmoralische Geschlecht

Zur Genese der negativen Andrologie

Buchbewertung

Parameter

  • 379 Seiten
  • 14 Lesestunden

Mehr zum Buch

Hinter der Gender -Debatte steht die Überzeugung: In der Moderne inszeniert sich der Mann als rationales Alphatier, die Frau gilt als seine andere: als emotional und minderwertig. Diesen Mythos dekonstruiert Christoph Kucklick mit einem systemtheoretischen close reading kanonischer Texte zum Geschlechterverhältnis aus der Zeit um 1800. Er bringt eine ganz andere Redeordnung ans Licht: die negative Andrologie, in der der Mann als abschreckendes Produkt der Modernisierung erscheint: als gewalttätig, unmoralisch und triebgesteuert. Sogar Fichtes Deduktion der Ehe – bislang gelesen als Manifest des Machismo – kann so neu verstanden werden: als Anleitung zur Zivilisierung der »bösen Männer«.

Buchkauf

Das unmoralische Geschlecht, Christoph Kucklick

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

4,0
Sehr gut
2 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Das unmoralische Geschlecht
Untertitel
Zur Genese der negativen Andrologie
Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
379
ISBN10
3518125389
ISBN13
9783518125380
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Hinter der Gender -Debatte steht die Überzeugung: In der Moderne inszeniert sich der Mann als rationales Alphatier, die Frau gilt als seine andere: als emotional und minderwertig. Diesen Mythos dekonstruiert Christoph Kucklick mit einem systemtheoretischen close reading kanonischer Texte zum Geschlechterverhältnis aus der Zeit um 1800. Er bringt eine ganz andere Redeordnung ans Licht: die negative Andrologie, in der der Mann als abschreckendes Produkt der Modernisierung erscheint: als gewalttätig, unmoralisch und triebgesteuert. Sogar Fichtes Deduktion der Ehe – bislang gelesen als Manifest des Machismo – kann so neu verstanden werden: als Anleitung zur Zivilisierung der »bösen Männer«.