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Soll und Haben

Fernsehgespräche

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  • 336 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Das deutsche Privatfernsehen ist nicht für niveauvolle Diskussionsformate bekannt; umso überraschender ist es, wenn der Zapper auf einem Kanal Sätze hört wie: »Ökonomischer Aberglaube ist so etwas wie das Spektrum bürgerlicher Tugenden«. Er ist in eines der merkwürdigen Kulturmagazine von Alexander Kluge geraten. Kluge, ein eigensinniger Autor, Filmemacher und Kulturtheoretiker, produziert seit 1988 unabhängige Kulturmagazine im deutschen Privatfernsehen. Seit 1994 ist der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl regelmäßiger Gast in seinen Sendungen. Kluges charakteristische Interviewtechnik findet in Vogl ihr kongeniales Gegenüber. Das Ergebnis sind über vierzig Fernsehinterviews, die eine eigene Kunst der zielführenden Abschweifung kultivieren und das Genre neu erfinden. Diese Gespräche werden nun erstmals in Buchform versammelt. Das thematische Spektrum reicht durch die Zeiten und Kulturen. Vogl spricht über Amoklauf, Kapitalismus in Ostindien, globalisierte Gefühle und den geheimen Zusammenhang von Terror und Macht. Kluges Präsenz bringt die Befragten dazu, mehr zu sagen als das bereits Bekanntgegebene. Zudem ergeben sich schlaglichtartige Erhellungen der aktuellen Verhältnisse: »Aus der Ferne kommt unser Nächstes zurück«.

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Soll und Haben, Alexander Kluge

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Soll und Haben
Untertitel
Fernsehgespräche
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alexander Kluge
Verlag
Diaphanes
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
336
ISBN10
3037340517
ISBN13
9783037340516
Reihe
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Das deutsche Privatfernsehen ist nicht für niveauvolle Diskussionsformate bekannt; umso überraschender ist es, wenn der Zapper auf einem Kanal Sätze hört wie: »Ökonomischer Aberglaube ist so etwas wie das Spektrum bürgerlicher Tugenden«. Er ist in eines der merkwürdigen Kulturmagazine von Alexander Kluge geraten. Kluge, ein eigensinniger Autor, Filmemacher und Kulturtheoretiker, produziert seit 1988 unabhängige Kulturmagazine im deutschen Privatfernsehen. Seit 1994 ist der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl regelmäßiger Gast in seinen Sendungen. Kluges charakteristische Interviewtechnik findet in Vogl ihr kongeniales Gegenüber. Das Ergebnis sind über vierzig Fernsehinterviews, die eine eigene Kunst der zielführenden Abschweifung kultivieren und das Genre neu erfinden. Diese Gespräche werden nun erstmals in Buchform versammelt. Das thematische Spektrum reicht durch die Zeiten und Kulturen. Vogl spricht über Amoklauf, Kapitalismus in Ostindien, globalisierte Gefühle und den geheimen Zusammenhang von Terror und Macht. Kluges Präsenz bringt die Befragten dazu, mehr zu sagen als das bereits Bekanntgegebene. Zudem ergeben sich schlaglichtartige Erhellungen der aktuellen Verhältnisse: »Aus der Ferne kommt unser Nächstes zurück«.