Bookbot

Deutsche und Tschechen im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges

Autor*innen

Parameter

  • 185 Seiten
  • 7 Lesestunden

Mehr zum Buch

Der Verfasser Dr. Ernst Leipprand (1905–1942), ein politischer Historiker, analysiert in diesem Werk die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse Böhmens und Mährens im 17. Jahrhundert. Er untersucht die friedliche Durchdringung des tschechischen Raumes mit Slawen und Germanen und deren fruchtbare Koexistenz bis zu den Umwälzungen durch Reformation, Gegenreformation und den Dreißigjährigen Krieg, die Gesellschaft, Wirtschaft, Konfession und Besitzverhältnisse radikal veränderten. Machtpolitik mit religiöser Begründung führte zu Vernichtung, Vertreibung und Enteignung, Zwangskatholisierung und einer massiven Bevölkerungsverschiebung. Mit der Nachkriegsordnung und einer neuen Verfassung wurden Sprachzugehörigkeit und gesellschaftlicher Stand neu definiert, während Adel, Bürgertum und Bauernstand neu gruppiert und Macht sowie Reichtum umverteilt wurden. Die katholische Kirche profitierte besonders und leitete das Barockzeitalter ein. Leipprand stellt die Frage nach dem Schicksal der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und deren Zusammenleben. Im zweiten Teil wird das unterschiedliche Schicksal einzelner Regionen, Städte und Dörfer beleuchtet, ergänzt durch beispielhafte Schicksale von Bürgern. Ein deutsch-tschechisches Ortsregister erleichtert die Auffindbarkeit der behandelten Orte und historischen Stätten.

Buchkauf

Deutsche und Tschechen im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, Ernst Leipprand

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
Einband
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Deutsche und Tschechen im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Leipprand
Verlag
DWV
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
185
ISBN10
3935176872
ISBN13
9783935176873
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Der Verfasser Dr. Ernst Leipprand (1905–1942), ein politischer Historiker, analysiert in diesem Werk die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse Böhmens und Mährens im 17. Jahrhundert. Er untersucht die friedliche Durchdringung des tschechischen Raumes mit Slawen und Germanen und deren fruchtbare Koexistenz bis zu den Umwälzungen durch Reformation, Gegenreformation und den Dreißigjährigen Krieg, die Gesellschaft, Wirtschaft, Konfession und Besitzverhältnisse radikal veränderten. Machtpolitik mit religiöser Begründung führte zu Vernichtung, Vertreibung und Enteignung, Zwangskatholisierung und einer massiven Bevölkerungsverschiebung. Mit der Nachkriegsordnung und einer neuen Verfassung wurden Sprachzugehörigkeit und gesellschaftlicher Stand neu definiert, während Adel, Bürgertum und Bauernstand neu gruppiert und Macht sowie Reichtum umverteilt wurden. Die katholische Kirche profitierte besonders und leitete das Barockzeitalter ein. Leipprand stellt die Frage nach dem Schicksal der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und deren Zusammenleben. Im zweiten Teil wird das unterschiedliche Schicksal einzelner Regionen, Städte und Dörfer beleuchtet, ergänzt durch beispielhafte Schicksale von Bürgern. Ein deutsch-tschechisches Ortsregister erleichtert die Auffindbarkeit der behandelten Orte und historischen Stätten.