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Wilhelm II.

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Christopher Clark verfolgt die Karriere des letzten deutschen Kaisers, beginnend mit seiner schwierigen Jugend am Hof und der Etablierung seiner Macht bis hin zu seinen politischen Auseinandersetzungen und Zielen. Mit dem Ersten Weltkrieg endet die Herrschaft Wilhelms II., der abdanken und den Rest seines Lebens im Exil verbringen muss. Clarks sorgfältig recherchiertes Werk bietet eine neue, teils provokante Interpretation des Monarchen und seiner dreißigjährigen Regentschaft. Er fragt, ob Deutschland einen anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn ein anderer Herrscher das Land ins 20. Jahrhundert geführt hätte, und inwiefern Wilhelms Persönlichkeit die deutschen Geschicke prägte. Clark beleuchtet Wilhelms Kindheit, in der zwei politische Lager – das progressive und das reaktionäre – um seine Erziehung stritten. 1888 folgte Wilhelm seinem Vater auf den Thron, und Clark untersucht sowohl seine außen- als auch innenpolitischen Aktivitäten sowie seine Rolle im Sommer 1914. Nach dem verlorenen Krieg wurde Wilhelm II. zum Ziel von Hass und sein Image bleibt bis heute negativ. Clarks Ziel ist nicht, Wilhelm II. zu rehabilitieren, sondern zu hinterfragen, ob die Geschichtsschreibung zur Dämonisierung des letzten deutschen Kaisers beigetragen hat. Dies geschieht im Kontext seines 150. Geburtstags am 27. Januar 2009.

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Wilhelm II., Christopher Clark

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover),
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Titel
Wilhelm II.
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
ISBN10
3421043582
ISBN13
9783421043580
Originaltitel
Kaiser Wilhelm II.
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Christopher Clark verfolgt die Karriere des letzten deutschen Kaisers, beginnend mit seiner schwierigen Jugend am Hof und der Etablierung seiner Macht bis hin zu seinen politischen Auseinandersetzungen und Zielen. Mit dem Ersten Weltkrieg endet die Herrschaft Wilhelms II., der abdanken und den Rest seines Lebens im Exil verbringen muss. Clarks sorgfältig recherchiertes Werk bietet eine neue, teils provokante Interpretation des Monarchen und seiner dreißigjährigen Regentschaft. Er fragt, ob Deutschland einen anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn ein anderer Herrscher das Land ins 20. Jahrhundert geführt hätte, und inwiefern Wilhelms Persönlichkeit die deutschen Geschicke prägte. Clark beleuchtet Wilhelms Kindheit, in der zwei politische Lager – das progressive und das reaktionäre – um seine Erziehung stritten. 1888 folgte Wilhelm seinem Vater auf den Thron, und Clark untersucht sowohl seine außen- als auch innenpolitischen Aktivitäten sowie seine Rolle im Sommer 1914. Nach dem verlorenen Krieg wurde Wilhelm II. zum Ziel von Hass und sein Image bleibt bis heute negativ. Clarks Ziel ist nicht, Wilhelm II. zu rehabilitieren, sondern zu hinterfragen, ob die Geschichtsschreibung zur Dämonisierung des letzten deutschen Kaisers beigetragen hat. Dies geschieht im Kontext seines 150. Geburtstags am 27. Januar 2009.