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Dramaturgie im Autorenfilm

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Eine alte Branchen-Weisheit besagt, dass aus einem guten Drehbuch zwar ein schlechter Film werden kann, aus einem schlechten Drehbuch jedoch niemals ein guter. Die meisten Drehbuchratgeber konzentrieren sich auf die klassische Dreiaktstruktur, während im Bereich des Autorenfilms praktische Handbücher und detaillierte filmwissenschaftliche Analysen rar sind. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Mainstream-Dramaturgie und -Figurenzeichnung und untersucht alternative Erzählweisen des sozialrealistischen Arthouse-Kinos. Trotz des Erfolgs vieler Vertreter in der Kritik und an der Kinokasse wurde die Dramaturgie dieser Filme bisher kaum analysiert, oft nur vage als „episch“ oder „dem Leben nachempfunden“ beschrieben. Bei genauerer Betrachtung folgen die Filme jedoch häufig klaren Mustern, die das klassische Aufbaugerüst modifizieren. Anhand von 18 Werken des jeune cinéma français, der Brüder Dardenne, Ken Loach sowie der Neuen Berliner Schule wird dies nachgewiesen. Das Buch bietet sowohl eine fundierte filmwissenschaftliche Analyse als auch wertvolle dramaturgische Anregungen für Praktiker. Analysierte Filme umfassen unter anderem „LA VIE RÊVÉE DES ANGES“, „LA HAINE“ und „ROSETTA“.

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Dramaturgie im Autorenfilm, Michèle Wannaz

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback)
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Titel
Dramaturgie im Autorenfilm
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michèle Wannaz
Verlag
Schüren
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
ISBN10
3894726857
ISBN13
9783894726850
Reihe
Beschreibung
Eine alte Branchen-Weisheit besagt, dass aus einem guten Drehbuch zwar ein schlechter Film werden kann, aus einem schlechten Drehbuch jedoch niemals ein guter. Die meisten Drehbuchratgeber konzentrieren sich auf die klassische Dreiaktstruktur, während im Bereich des Autorenfilms praktische Handbücher und detaillierte filmwissenschaftliche Analysen rar sind. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Mainstream-Dramaturgie und -Figurenzeichnung und untersucht alternative Erzählweisen des sozialrealistischen Arthouse-Kinos. Trotz des Erfolgs vieler Vertreter in der Kritik und an der Kinokasse wurde die Dramaturgie dieser Filme bisher kaum analysiert, oft nur vage als „episch“ oder „dem Leben nachempfunden“ beschrieben. Bei genauerer Betrachtung folgen die Filme jedoch häufig klaren Mustern, die das klassische Aufbaugerüst modifizieren. Anhand von 18 Werken des jeune cinéma français, der Brüder Dardenne, Ken Loach sowie der Neuen Berliner Schule wird dies nachgewiesen. Das Buch bietet sowohl eine fundierte filmwissenschaftliche Analyse als auch wertvolle dramaturgische Anregungen für Praktiker. Analysierte Filme umfassen unter anderem „LA VIE RÊVÉE DES ANGES“, „LA HAINE“ und „ROSETTA“.