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Ostpreußen - die Konstruktion einer deutschen Provinz

Eine Studie zur regionalen und nationalen Identität 1914–1933

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  • 518 Seiten
  • 19 Lesestunden

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Der Erste Weltkrieg stellte für Ostpreußen einen Wendepunkt seiner Geschichte dar – die russische Invasion und Besatzung zu Beginn des Krieges, die Plebiszite von 1920 und schließlich die räumliche Trennung vom Deutschen Reich nach der Wiedererrichtung Polens. Vor diesem Hintergrund beschreibt und analysiert die Studie den Prozess der Herausbildung einer regionalen und nationalen Identität dieser preußischen Provinz in den Jahren zwischen 1914 und 1933, in denen Ostpreußen zum „Bollwerk des deutschen Ostens“ stilisiert wurde. Auf einer breiten Quellengrundlage geht der Autor den Ausprägungen einer kollektiven Identität in politischen und gesellschaftlichen Organisationen, in Presse und Literatur sowie in der Symbolik politischer Feiern, Denkmäler und von Gedenkveranstaltungen nach. Diese Konstruktion eines „Ostpreußenstums“ wird in ihren Auswirkungen auf die ostpreußische Gesellschaft und die politische Kultur Deutschlands am Vorabend des „Dritten Reiches“ untersucht wie auch im Hinblick auf die nationalen Minderheiten und die besondere Lage der Provinz im deutsch-polnischen Grenzgebiet.

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Ostpreußen - die Konstruktion einer deutschen Provinz, Robert Traba

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback)
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Titel
Ostpreußen - die Konstruktion einer deutschen Provinz
Untertitel
Eine Studie zur regionalen und nationalen Identität 1914–1933
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Robert Traba
Verlag
fibre
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
518
ISBN10
3938400528
ISBN13
9783938400524
Reihe
Originaltitel
Wschodniopruskość
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Erste Weltkrieg stellte für Ostpreußen einen Wendepunkt seiner Geschichte dar – die russische Invasion und Besatzung zu Beginn des Krieges, die Plebiszite von 1920 und schließlich die räumliche Trennung vom Deutschen Reich nach der Wiedererrichtung Polens. Vor diesem Hintergrund beschreibt und analysiert die Studie den Prozess der Herausbildung einer regionalen und nationalen Identität dieser preußischen Provinz in den Jahren zwischen 1914 und 1933, in denen Ostpreußen zum „Bollwerk des deutschen Ostens“ stilisiert wurde. Auf einer breiten Quellengrundlage geht der Autor den Ausprägungen einer kollektiven Identität in politischen und gesellschaftlichen Organisationen, in Presse und Literatur sowie in der Symbolik politischer Feiern, Denkmäler und von Gedenkveranstaltungen nach. Diese Konstruktion eines „Ostpreußenstums“ wird in ihren Auswirkungen auf die ostpreußische Gesellschaft und die politische Kultur Deutschlands am Vorabend des „Dritten Reiches“ untersucht wie auch im Hinblick auf die nationalen Minderheiten und die besondere Lage der Provinz im deutsch-polnischen Grenzgebiet.