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Mit Kochlöffel und Staubwedel

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  • 293 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Helene Gasser, Marie Konheisner und Johanna Gramlinger verdienten ihren Lebensunterhalt als Dienstmädchen und Köchinnen in fremden Haushalten. Ihre in diesem Band gesammelten Aufzeichnungen vermitteln ein eindrückliches Bild von den Lebens-, Arbeits- und Beziehungsverhältnissen städtischer Dienstmädchen und gewähren zugleich Einblicke in die Welt bürgerlicher und großbürgerlicher Haushalte von der Gründerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Viele unserer Groß- und Urgroßmütter haben als Köchinnen, Stubenmädchen, Kinderfräulein, Kammerjungfern, Mädchen für alles oder Hausgehilfinnen ihren Lebensunterhalt in bürgerlichen Haushalten verdient. Die Aufzeichnungen von Helene Gasser, Marie Konheisner und Johanna Gramlinger bieten einen Zugang zu den Lebenswelten dieser großen weiblichen Berufsgruppe des 19. und 20. Jahrhunderts. Lange, ungeregelte Arbeitszeiten, schwere körperliche Tätigkeiten und die persönliche Abhängigkeit von den „Herrschaften“ prägten ihren Alltag. Die eigene Erwerbsarbeit und das Leben in der Stadt eröffneten den Frauen aber auch neue Freiräume und Chancen. Die Erzählungen überspannen mehrere historische Epochen, wodurch der Wandel, aber auch die Kontinuitäten im häuslichen Dienst sichtbar werden.

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Mit Kochlöffel und Staubwedel, Andrea Althaus

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Mit Kochlöffel und Staubwedel
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andrea Althaus
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
293
ISBN10
3205785819
ISBN13
9783205785811
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Hobby
Beschreibung
Helene Gasser, Marie Konheisner und Johanna Gramlinger verdienten ihren Lebensunterhalt als Dienstmädchen und Köchinnen in fremden Haushalten. Ihre in diesem Band gesammelten Aufzeichnungen vermitteln ein eindrückliches Bild von den Lebens-, Arbeits- und Beziehungsverhältnissen städtischer Dienstmädchen und gewähren zugleich Einblicke in die Welt bürgerlicher und großbürgerlicher Haushalte von der Gründerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Viele unserer Groß- und Urgroßmütter haben als Köchinnen, Stubenmädchen, Kinderfräulein, Kammerjungfern, Mädchen für alles oder Hausgehilfinnen ihren Lebensunterhalt in bürgerlichen Haushalten verdient. Die Aufzeichnungen von Helene Gasser, Marie Konheisner und Johanna Gramlinger bieten einen Zugang zu den Lebenswelten dieser großen weiblichen Berufsgruppe des 19. und 20. Jahrhunderts. Lange, ungeregelte Arbeitszeiten, schwere körperliche Tätigkeiten und die persönliche Abhängigkeit von den „Herrschaften“ prägten ihren Alltag. Die eigene Erwerbsarbeit und das Leben in der Stadt eröffneten den Frauen aber auch neue Freiräume und Chancen. Die Erzählungen überspannen mehrere historische Epochen, wodurch der Wandel, aber auch die Kontinuitäten im häuslichen Dienst sichtbar werden.