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Unsere Stadt war New York

Friesen in Amerika

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  • 130 Seiten
  • 5 Lesestunden

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In jeder Familie auf den Nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr gibt es Auswanderer. Viele von ihnen zogen in den 1950er und 1960er Jahren nach New York, um dort „gutes Geld“ zu verdienen, oft in kleinen Lebensmittelgeschäften. Trotz begrenzter Englischkenntnisse mussten sie sofort die Kunden bedienen. Die Arbeitsbedingungen waren hart: „Get out – sink or swim“ – „Los, schwimm oder geh unter“. Einige Nordfriesen eröffneten später eigene Läden und bewahrten Erinnerungsstücke wie den ersten verdienten Dollar oder ein Rezept für Kartoffelsalat auf. Nach einigen Jahren kehrten die „Auswanderer auf Zeit“ aus Heimweh zurück, um ihre Familien zu unterstützen oder den elterlichen Hof zu übernehmen. Die Sonderausstellung im Deutschen Auswandererhaus im Herbst 2011 thematisierte sechs spannende Lebenswege von Amrum und Föhr nach Amerika und zurück. Ergänzend dazu entstand ein Buch, das dieses ungewöhnliche Kapitel deutscher Auswanderungsgeschichte wieder aufleben lässt. Hier wird die Verbindung zwischen den Inseln und den Erfahrungen in den USA lebendig, und es wird gezeigt, wie diese Erlebnisse die Identität der Auswanderer prägten.

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Unsere Stadt war New York, Heike Götz

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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Titel
Unsere Stadt war New York
Untertitel
Friesen in Amerika
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heike Götz
Verlag
Ed. DAH
Erscheinungsdatum
2011
Seitenzahl
130
ISBN10
3000357874
ISBN13
9783000357879
Reihe
Beschreibung
In jeder Familie auf den Nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr gibt es Auswanderer. Viele von ihnen zogen in den 1950er und 1960er Jahren nach New York, um dort „gutes Geld“ zu verdienen, oft in kleinen Lebensmittelgeschäften. Trotz begrenzter Englischkenntnisse mussten sie sofort die Kunden bedienen. Die Arbeitsbedingungen waren hart: „Get out – sink or swim“ – „Los, schwimm oder geh unter“. Einige Nordfriesen eröffneten später eigene Läden und bewahrten Erinnerungsstücke wie den ersten verdienten Dollar oder ein Rezept für Kartoffelsalat auf. Nach einigen Jahren kehrten die „Auswanderer auf Zeit“ aus Heimweh zurück, um ihre Familien zu unterstützen oder den elterlichen Hof zu übernehmen. Die Sonderausstellung im Deutschen Auswandererhaus im Herbst 2011 thematisierte sechs spannende Lebenswege von Amrum und Föhr nach Amerika und zurück. Ergänzend dazu entstand ein Buch, das dieses ungewöhnliche Kapitel deutscher Auswanderungsgeschichte wieder aufleben lässt. Hier wird die Verbindung zwischen den Inseln und den Erfahrungen in den USA lebendig, und es wird gezeigt, wie diese Erlebnisse die Identität der Auswanderer prägten.