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Die weisse und schwarze Magie oder das Gesetz des Geistes in der Natur

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  • 246 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Der Unterricht in der praktischen Kunst der Magie unterscheidet sich deshalb gänzlich von dem Unterricht in einer Wissenschaft, die nur aus Theorien besteht. Der erstere ist gleichbedeutend mit dem Fortschritte in der geistigen Evolution, wodurch der Mensch näher zur Erkenntnis seines eigenen göttlichen Wesens oder, mit anderen Worten, der Erkenntnis Gottes, und hierdurch in den Besitz geistiger und göttlicher Kräfte gelangt. Der Letztere dagegen besteht in Mitteilungen gewisser Theorien, die dieser oder jener Mensch entdeckt oder erfunden hat und die so lange gültig sind, bis etwas Besseres gefunden wird, wobei sich dann die Wahrheit jenes Ausspruchs des Theophrastus Paracelsus erweist, dass oft das, was in einem Zeitalter als der Gipfelpunkt alles menschenmöglichen Wissens betrachtet wird, vom darauffolgenden Zeitalter, als ein Aberglaube verworfen wird und was in einem Jahrhundert als Unsinn verlacht und verspottet wird, die Grundlage alles Wissens des nächsten Jahrhunderts bildet.

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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Franz Hartmann
Erscheinungsdatum
1989
Seitenzahl
246
ISBN10
3888820340
ISBN13
9783888820342
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Der Unterricht in der praktischen Kunst der Magie unterscheidet sich deshalb gänzlich von dem Unterricht in einer Wissenschaft, die nur aus Theorien besteht. Der erstere ist gleichbedeutend mit dem Fortschritte in der geistigen Evolution, wodurch der Mensch näher zur Erkenntnis seines eigenen göttlichen Wesens oder, mit anderen Worten, der Erkenntnis Gottes, und hierdurch in den Besitz geistiger und göttlicher Kräfte gelangt. Der Letztere dagegen besteht in Mitteilungen gewisser Theorien, die dieser oder jener Mensch entdeckt oder erfunden hat und die so lange gültig sind, bis etwas Besseres gefunden wird, wobei sich dann die Wahrheit jenes Ausspruchs des Theophrastus Paracelsus erweist, dass oft das, was in einem Zeitalter als der Gipfelpunkt alles menschenmöglichen Wissens betrachtet wird, vom darauffolgenden Zeitalter, als ein Aberglaube verworfen wird und was in einem Jahrhundert als Unsinn verlacht und verspottet wird, die Grundlage alles Wissens des nächsten Jahrhunderts bildet.