Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Lüge! Alles Lüge!

Aufzeichnungen des Eichmann-Verhörers

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 347 Seiten
  • 13 Lesestunden

Mehr zum Buch

Wie übersteht man 275 Stunden allein mit Adolf Eichmann? Avner Werner Less hat genau das erlebt und Bettina Stangneth rekonstruiert nun das Buch, das der Eichmann-Verhörer selbst nicht beenden konnte. 1960, als man ihn bat, Eichmann zu verhören, wollte Less am liebsten davongelaufen. Er hatte zu viele Menschen im Holocaust verloren, entschied sich jedoch, um zu verstehen. Er begann zu schreiben, notierte Gedanken und Fragen, die im offiziellen Verhörprotokoll keinen Platz fanden, und dokumentierte seinen Ekel und seine Beobachtungen. Mit scharfer Urteilskraft und feinem Sarkasmus wollte er der Welt erklären, was er über Eichmann gelernt hatte. Stangneth kombiniert Less’ Aufzeichnungen mit Gesprächen mit seinem Sohn und Freunden, was die Verflechtung von Dokumentation und Biografie zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Der Leser wird dem Mann nahe, der Eichmann überlebte, weil er trotz allem ein glücklicher Mensch blieb und sich nicht davon abhalten ließ, Gedichte zu schreiben, selbst nach Auschwitz.

Buchkauf

Lüge! Alles Lüge!, Avner W. Less

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
€ 11,99

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

5,0
Ausgezeichnet
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Lüge! Alles Lüge!
Untertitel
Aufzeichnungen des Eichmann-Verhörers
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Avner W. Less
Verlag
Arche
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Hardcover
Seitenzahl
347
ISBN10
3716026891
ISBN13
9783716026892
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie übersteht man 275 Stunden allein mit Adolf Eichmann? Avner Werner Less hat genau das erlebt und Bettina Stangneth rekonstruiert nun das Buch, das der Eichmann-Verhörer selbst nicht beenden konnte. 1960, als man ihn bat, Eichmann zu verhören, wollte Less am liebsten davongelaufen. Er hatte zu viele Menschen im Holocaust verloren, entschied sich jedoch, um zu verstehen. Er begann zu schreiben, notierte Gedanken und Fragen, die im offiziellen Verhörprotokoll keinen Platz fanden, und dokumentierte seinen Ekel und seine Beobachtungen. Mit scharfer Urteilskraft und feinem Sarkasmus wollte er der Welt erklären, was er über Eichmann gelernt hatte. Stangneth kombiniert Less’ Aufzeichnungen mit Gesprächen mit seinem Sohn und Freunden, was die Verflechtung von Dokumentation und Biografie zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Der Leser wird dem Mann nahe, der Eichmann überlebte, weil er trotz allem ein glücklicher Mensch blieb und sich nicht davon abhalten ließ, Gedichte zu schreiben, selbst nach Auschwitz.