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Erbin des Feuers

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  • 362 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Friedelind Wagner, die Tochter von Siegfried Wagner, brüskierte die Familie Wagner bereits zu Lebzeiten. Im amerikanischen Exil verfasste sie ihren autobiografischen Schlüsselroman, der die musikalische Welt erschütterte und ihre Mutter Winifred stark belastete. Eva Weissweilers akribisch recherchiertes Buch, basierend auf Quellen und zahlreichen Interviews, zeigt Friedelind als mutige, kompromisslose und kontroverse Persönlichkeit. Geboren 1918, galt sie als das schwarze Schaf der Familie. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter mehr gehasst als geliebt und in Internate und Diätkliniken geschickt. Dennoch ließ sich Friedelind nicht entmutigen und wurde Expertin für das Werk ihres Vaters und Großvaters. Ursprünglich Antisemitin und Verehrerin Hitlers, wandte sie sich nach einem dramatischen Streit mit ihrer Familie vom Nationalsozialismus ab und ging ins Exil. 1953 kehrte sie erstmals nach Deutschland und zu den Festspielen zurück, wo sie als schlanke, schicke Exotin auffiel. Neun Jahre lang leitete sie die „Bayreuther Festspiel-Meisterklassen“ mit hochkarätigen Dozenten. Nach dem Tod von Wieland Wagner eskalierte der Streit mit ihrem Bruder Wolfgang, der die Meisterklassen beendete und sie aus dem Festspielhaus warf. Friedelind lebte später in England und der Schweiz und starb 1991 in Deutschland.

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Erbin des Feuers, Eva Weissweiler

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Erbin des Feuers
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eva Weissweiler
Verlag
Pantheon
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
362
ISBN10
3570551903
ISBN13
9783570551905
Reihe
Beschreibung
Friedelind Wagner, die Tochter von Siegfried Wagner, brüskierte die Familie Wagner bereits zu Lebzeiten. Im amerikanischen Exil verfasste sie ihren autobiografischen Schlüsselroman, der die musikalische Welt erschütterte und ihre Mutter Winifred stark belastete. Eva Weissweilers akribisch recherchiertes Buch, basierend auf Quellen und zahlreichen Interviews, zeigt Friedelind als mutige, kompromisslose und kontroverse Persönlichkeit. Geboren 1918, galt sie als das schwarze Schaf der Familie. Als Kind wurde sie von ihrer Mutter mehr gehasst als geliebt und in Internate und Diätkliniken geschickt. Dennoch ließ sich Friedelind nicht entmutigen und wurde Expertin für das Werk ihres Vaters und Großvaters. Ursprünglich Antisemitin und Verehrerin Hitlers, wandte sie sich nach einem dramatischen Streit mit ihrer Familie vom Nationalsozialismus ab und ging ins Exil. 1953 kehrte sie erstmals nach Deutschland und zu den Festspielen zurück, wo sie als schlanke, schicke Exotin auffiel. Neun Jahre lang leitete sie die „Bayreuther Festspiel-Meisterklassen“ mit hochkarätigen Dozenten. Nach dem Tod von Wieland Wagner eskalierte der Streit mit ihrem Bruder Wolfgang, der die Meisterklassen beendete und sie aus dem Festspielhaus warf. Friedelind lebte später in England und der Schweiz und starb 1991 in Deutschland.