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Volksfeinde

Der Weg meiner Familie nach Amerika

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„Sie öffnen die Büchse der Pandora“, wurde Kati Marton gewarnt, als sie Einsicht in die geheimen Akten über ihre Familie in Budapest beantragte. Ihre Eltern stammten aus dem untergegangenen jüdisch-ungarischen Großbürgertum und verschwiegen ihre Herkunft. Als letzte unabhängige Journalisten aus Budapest berichteten sie für die Amerikaner und wurden so zu „Volksfeinden“ während des Kalten Krieges. Die Geschichte der Martons birgt viele Rätsel aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus. Der große braune Archivumschlag, den ihre Eltern nie öffneten, offenbarte Kati Marton geheime Liebesaffären, Verrat, Folter und bemerkenswerten Mut sowie tiefe familiäre Liebe. Auf der Suche nach ihren Eltern nutzt sie die Geheimakten über ihren Vater, ihre Mutter und deren Töchter sowie zahlreiche Interviews. Diese belegen, wie sehr die Martons von Freunden, Kollegen und sogar dem französischen Kindermädchen überwacht wurden. Marton schildert die Sowjetisierung Ungarns, demokratische Hoffnungen, die tragische Revolution von 1956, die Verhaftungen ihrer Eltern, Schauprozesse, Verurteilungen und die Ausreise sowie den Neuanfang in den USA. Sie enthüllt, dass ihre Familie im geheimen Kalten Krieg zwischen Washington und Moskau nur Schachfiguren in einem größeren Spiel war.

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Volksfeinde, Kati Marton

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Titel
Volksfeinde
Untertitel
Der Weg meiner Familie nach Amerika
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kati Marton
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
390
ISBN10
3847703439
ISBN13
9783847703433
Reihe
Originaltitel
Enemies of the people
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
„Sie öffnen die Büchse der Pandora“, wurde Kati Marton gewarnt, als sie Einsicht in die geheimen Akten über ihre Familie in Budapest beantragte. Ihre Eltern stammten aus dem untergegangenen jüdisch-ungarischen Großbürgertum und verschwiegen ihre Herkunft. Als letzte unabhängige Journalisten aus Budapest berichteten sie für die Amerikaner und wurden so zu „Volksfeinden“ während des Kalten Krieges. Die Geschichte der Martons birgt viele Rätsel aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus. Der große braune Archivumschlag, den ihre Eltern nie öffneten, offenbarte Kati Marton geheime Liebesaffären, Verrat, Folter und bemerkenswerten Mut sowie tiefe familiäre Liebe. Auf der Suche nach ihren Eltern nutzt sie die Geheimakten über ihren Vater, ihre Mutter und deren Töchter sowie zahlreiche Interviews. Diese belegen, wie sehr die Martons von Freunden, Kollegen und sogar dem französischen Kindermädchen überwacht wurden. Marton schildert die Sowjetisierung Ungarns, demokratische Hoffnungen, die tragische Revolution von 1956, die Verhaftungen ihrer Eltern, Schauprozesse, Verurteilungen und die Ausreise sowie den Neuanfang in den USA. Sie enthüllt, dass ihre Familie im geheimen Kalten Krieg zwischen Washington und Moskau nur Schachfiguren in einem größeren Spiel war.