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Ein Israeli verirrt sich in die DDR

Beobachtungen eines Exoten - Eine ungewöhnliche Biografie

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  • 538 Seiten
  • 19 Lesestunden

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Deutschland oder Israel? Realer oder Kibbuz-Sozialismus? Stasi oder Mossad? Dies ist die ebenso spannende wie berührende Lebensgeschichte eines Versprengten der Schoa. Versteckt von seiner katholischen Großmutter, hat Michael Guttmann als jüdisches Kind in Nazideutschland überlebt. Nach dem Krieg nichts wie weg. Jugend im Kibbuz und Fallschirmjäger bei Zahal, der israelischen Armee. Danach eigentlich nur zu Besuch in die DDR, wo er dann aber eine von Widersprüchen und Selbstzweifeln begleitete Karriere als Ökonom macht und als Projektleiter im Rechenzentrum der Staatlichen Plankommission die wirtschaftliche Erosion sehr direkt erlebt. Die NVA kriegt ihn nicht, die Stasi auch nicht, obwohl sie ihn gern hätten. Sachkundig, mit Charme und Sensibilität, betreut er Delegationen und Führungskader der israelischen Kommunisten und linke Politiker des Landes. Als die Mauer gefallen ist, sucht er seine alten Jugendfreunde in Israel wieder auf, die ihm auf die Schulter klopfen und die ganze Wahrheit zu kennen glauben: 'Du warst doch eine Mossadpflanze!' Eine bizarre Lebensspur durch fünf Staatsformen mit reichem persönlichem Erkenntnisgewinn. Und mit dem Abschied von der Illusion, dass die Welt friedfertiger geworden sei.

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Ein Israeli verirrt sich in die DDR, Michael Guttmann

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Erscheinungsdatum
2013
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Titel
Ein Israeli verirrt sich in die DDR
Untertitel
Beobachtungen eines Exoten - Eine ungewöhnliche Biografie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Guttmann
Verlag
Nora
Erscheinungsdatum
2013
Seitenzahl
538
ISBN10
3865573290
ISBN13
9783865573292
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Deutschland oder Israel? Realer oder Kibbuz-Sozialismus? Stasi oder Mossad? Dies ist die ebenso spannende wie berührende Lebensgeschichte eines Versprengten der Schoa. Versteckt von seiner katholischen Großmutter, hat Michael Guttmann als jüdisches Kind in Nazideutschland überlebt. Nach dem Krieg nichts wie weg. Jugend im Kibbuz und Fallschirmjäger bei Zahal, der israelischen Armee. Danach eigentlich nur zu Besuch in die DDR, wo er dann aber eine von Widersprüchen und Selbstzweifeln begleitete Karriere als Ökonom macht und als Projektleiter im Rechenzentrum der Staatlichen Plankommission die wirtschaftliche Erosion sehr direkt erlebt. Die NVA kriegt ihn nicht, die Stasi auch nicht, obwohl sie ihn gern hätten. Sachkundig, mit Charme und Sensibilität, betreut er Delegationen und Führungskader der israelischen Kommunisten und linke Politiker des Landes. Als die Mauer gefallen ist, sucht er seine alten Jugendfreunde in Israel wieder auf, die ihm auf die Schulter klopfen und die ganze Wahrheit zu kennen glauben: 'Du warst doch eine Mossadpflanze!' Eine bizarre Lebensspur durch fünf Staatsformen mit reichem persönlichem Erkenntnisgewinn. Und mit dem Abschied von der Illusion, dass die Welt friedfertiger geworden sei.