Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Vormacht wider Willen

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Viele nahmen den Zerfall der Sowjetunion und die Einigung Deutschlands als Symbol der Auflösung der bipolaren Weltordnung wahr. Das Ende des Kalten Krieges ist in außenpolitischer Hinsicht jedoch mehr als ein abstrakte Zäsur; es veränderte sowohl die Roll als auch das Gewicht des vereinten Deutschland in der Weltpolitik. Davon ausgehend analysiert der Politikwissenschaftler Stephan Bierling in globaler und themenübergreifender Perspektive zentrale Entwicklungslinien und Herausforderungen deutscher Außenpolitik von der Ära Kohl bis in die Gegenwart: die Bewältigung internationaler Konflikte, die Bekämpfung des Terrorismus, aber auch den Umgang mit dem Klimawandel, die europäische Krisenpolitik im Zuge der Verschuldungs- und Bankenkrise 2008 oder die geopolitische Machtverschiebung nach Asien. Bierling konstatiert eine grundlegende Diskrepanz deutscher Außenpolitik, etwa zwischen dem energischen europapolitischen Agieren einerseits und der Zurückhaltung bei der Militär- und Sicherheitspolitik andererseits. Er argumentiert ebenso instruktiv wie pointiert und fordert nachdrücklich eine größere internationale Verantwortungsübernahme - auch in sicherheitspolitischer Hinsicht.

Publikation

Buchkauf

Vormacht wider Willen, Stephan Bierling

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
€ 1,39
Kauf dieses Buch für € 1

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

4,0
Sehr gut
2 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Vormacht wider Willen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stephan Bierling
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
ISBN10
3838905075
ISBN13
9783838905075
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Viele nahmen den Zerfall der Sowjetunion und die Einigung Deutschlands als Symbol der Auflösung der bipolaren Weltordnung wahr. Das Ende des Kalten Krieges ist in außenpolitischer Hinsicht jedoch mehr als ein abstrakte Zäsur; es veränderte sowohl die Roll als auch das Gewicht des vereinten Deutschland in der Weltpolitik. Davon ausgehend analysiert der Politikwissenschaftler Stephan Bierling in globaler und themenübergreifender Perspektive zentrale Entwicklungslinien und Herausforderungen deutscher Außenpolitik von der Ära Kohl bis in die Gegenwart: die Bewältigung internationaler Konflikte, die Bekämpfung des Terrorismus, aber auch den Umgang mit dem Klimawandel, die europäische Krisenpolitik im Zuge der Verschuldungs- und Bankenkrise 2008 oder die geopolitische Machtverschiebung nach Asien. Bierling konstatiert eine grundlegende Diskrepanz deutscher Außenpolitik, etwa zwischen dem energischen europapolitischen Agieren einerseits und der Zurückhaltung bei der Militär- und Sicherheitspolitik andererseits. Er argumentiert ebenso instruktiv wie pointiert und fordert nachdrücklich eine größere internationale Verantwortungsübernahme - auch in sicherheitspolitischer Hinsicht.