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Lesespuren - Spurenlesen oder wie kommt die Handschrift ins Buch?

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  • 455 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Ästheten, Sammler, Antiquare und Bibliothekare sind entsetzt oder erfreut über handschriftliche Eintragungen in Büchern, die je nach Verfasser und Inhalt das Objekt der Begierde aufwerten oder entstellen. Der vorliegende Band untersucht die verschiedenen Wege, wie die Handschrift ins Buch gelangt, und beleuchtet die kulturellen und literaturwissenschaftlichen Aspekte der Lesespuren. Welche Signale sendet ein Benutzer, der ein Bibliotheksexemplar der Kulturzeitschrift 'Merkur' als 'Judenheft' kennzeichnet? Wie sind die Annotationen von Kurt Tucholsky in einem Reimlexikon zu deuten? Was wollte Marcel Prawy mit seinen Unterstreichungen in Wagner-Monographien erreichen? Diese und ähnliche Fragen werden im Kontext des 19. Jahrhunderts bis heute behandelt, einschließlich der Werke von Franz Grillparzer, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Franz Werfel, Peter Weiss, Thomas Bernhard, Peter Handke und David Foster Wallace. Zudem enthüllt der Literaturkritiker Hubert Winkels sein geheimes Siglen-Verweissystem und prominente AutorInnen wie Barbara Frischmuth und Walter Grond teilen ihre Ansichten über die Bedeutung von Annotationen beim Lesen.

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Lesespuren - Spurenlesen oder wie kommt die Handschrift ins Buch?, Marcel Atze

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Lesespuren - Spurenlesen oder wie kommt die Handschrift ins Buch?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marcel Atze
Verlag
Praesens
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
455
ISBN10
3706906643
ISBN13
9783706906647
Reihe
Beschreibung
Ästheten, Sammler, Antiquare und Bibliothekare sind entsetzt oder erfreut über handschriftliche Eintragungen in Büchern, die je nach Verfasser und Inhalt das Objekt der Begierde aufwerten oder entstellen. Der vorliegende Band untersucht die verschiedenen Wege, wie die Handschrift ins Buch gelangt, und beleuchtet die kulturellen und literaturwissenschaftlichen Aspekte der Lesespuren. Welche Signale sendet ein Benutzer, der ein Bibliotheksexemplar der Kulturzeitschrift 'Merkur' als 'Judenheft' kennzeichnet? Wie sind die Annotationen von Kurt Tucholsky in einem Reimlexikon zu deuten? Was wollte Marcel Prawy mit seinen Unterstreichungen in Wagner-Monographien erreichen? Diese und ähnliche Fragen werden im Kontext des 19. Jahrhunderts bis heute behandelt, einschließlich der Werke von Franz Grillparzer, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Franz Werfel, Peter Weiss, Thomas Bernhard, Peter Handke und David Foster Wallace. Zudem enthüllt der Literaturkritiker Hubert Winkels sein geheimes Siglen-Verweissystem und prominente AutorInnen wie Barbara Frischmuth und Walter Grond teilen ihre Ansichten über die Bedeutung von Annotationen beim Lesen.