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Vater, Mutter, Stasi

Mein Leben im Netz des Überwachungsstaates

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  • 248 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Angela Marquardt zeigt in ihrem Buch, wie die Staatssicherheit Kinder und Jugendliche systematisch missbrauchte. Es ist auch eine Geschichte der Befreiung von der Vergangenheit. Die Wende wird für Marquardt zum Glücksfall; die junge Punkerin aus Greifswald findet durch Zufall ihren Weg in die Politik. In der PDS macht sie schnell Karriere und wird mit 25 stellvertretende Parteivorsitzende sowie später Bundestagsabgeordnete. In Berlin gewinnt sie Abstand zu ihren schwierigen familiären Verhältnissen. Doch 2002 erfährt sie von Auszügen aus einer Stasi-Akte, die ihre frühere Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit dokumentieren. Eine öffentliche Hetzjagd auf die Politikerin beginnt, während sie versucht, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Nach Differenzen verlässt sie die PDS und tritt später in die SPD ein, doch die Gespenster ihrer Vergangenheit verfolgen sie weiterhin. Als sie zufällig ihrem früheren „Führungsoffizier“ begegnet, beschließt sie, die ganze Geschichte zu erzählen. Diese schmerzhafte Reise in die Vergangenheit führt sie zu Entdeckungen, von denen sie nichts ahnte. Anhand ihrer Erinnerungen, ihrer Akte und weiterer Dokumente rekonstruiert Marquardt, was damals wirklich geschah.

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Vater, Mutter, Stasi, Angela Marquardt

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback),
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Titel
Vater, Mutter, Stasi
Untertitel
Mein Leben im Netz des Überwachungsstaates
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Angela Marquardt
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
248
ISBN10
346204723X
ISBN13
9783462047233
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Angela Marquardt zeigt in ihrem Buch, wie die Staatssicherheit Kinder und Jugendliche systematisch missbrauchte. Es ist auch eine Geschichte der Befreiung von der Vergangenheit. Die Wende wird für Marquardt zum Glücksfall; die junge Punkerin aus Greifswald findet durch Zufall ihren Weg in die Politik. In der PDS macht sie schnell Karriere und wird mit 25 stellvertretende Parteivorsitzende sowie später Bundestagsabgeordnete. In Berlin gewinnt sie Abstand zu ihren schwierigen familiären Verhältnissen. Doch 2002 erfährt sie von Auszügen aus einer Stasi-Akte, die ihre frühere Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit dokumentieren. Eine öffentliche Hetzjagd auf die Politikerin beginnt, während sie versucht, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Nach Differenzen verlässt sie die PDS und tritt später in die SPD ein, doch die Gespenster ihrer Vergangenheit verfolgen sie weiterhin. Als sie zufällig ihrem früheren „Führungsoffizier“ begegnet, beschließt sie, die ganze Geschichte zu erzählen. Diese schmerzhafte Reise in die Vergangenheit führt sie zu Entdeckungen, von denen sie nichts ahnte. Anhand ihrer Erinnerungen, ihrer Akte und weiterer Dokumente rekonstruiert Marquardt, was damals wirklich geschah.