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Die Kultur des Lebens

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  • 160 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Die These von Papst Johannes Paul II. stellt eine radikale Infragestellung des kulturellen Selbstverständnisses moderner Industriegesellschaften dar. Er argumentiert, dass aus den Institutionen des demokratischen Rechtsstaates eine „Kultur des Todes“ entstanden sei, die das Ethos des Lebens weltweit gefährdet. Abtreibung, Euthanasie und die gezielte Zerschlagung von Ehe und Familie werden als Prozesse der Delegitimation der demokratischen Ordnung betrachtet, mit weitreichenden Implikationen für den christlichen Widerstand gegen staatliches Unrecht. Diese Analyse wirft die Frage auf, ob es sich um eine fundamentaloppositionelle Haltung gegen gesellschaftlichen Pluralismus handelt oder um eine Erinnerung an die Normen des bürgerlichen Rechtsstaates. Im Zentrum steht die Forderung nach einer „Kultur des Lebens“, die nicht als politischer Kampfbegriff, sondern als ethische Grundlage des Staates verstanden werden soll. Das Buch untersucht die philosophische Substanz dieses Begriffs, die sowohl in der antiken als auch in der modernen Naturrechtskonzeption verwurzelt ist. Es leistet einen philosophischen Beitrag zur rationalen Diskussion der kirchlichen Positionen im Kontext der Legitimität des demokratischen Rechtsstaates.

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Die Kultur des Lebens, Walter Schweidler

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Die Kultur des Lebens
Sprache
Deutsch
Verlag
Alber, K
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
160
ISBN10
3495487131
ISBN13
9783495487136
Reihe
Beschreibung
Die These von Papst Johannes Paul II. stellt eine radikale Infragestellung des kulturellen Selbstverständnisses moderner Industriegesellschaften dar. Er argumentiert, dass aus den Institutionen des demokratischen Rechtsstaates eine „Kultur des Todes“ entstanden sei, die das Ethos des Lebens weltweit gefährdet. Abtreibung, Euthanasie und die gezielte Zerschlagung von Ehe und Familie werden als Prozesse der Delegitimation der demokratischen Ordnung betrachtet, mit weitreichenden Implikationen für den christlichen Widerstand gegen staatliches Unrecht. Diese Analyse wirft die Frage auf, ob es sich um eine fundamentaloppositionelle Haltung gegen gesellschaftlichen Pluralismus handelt oder um eine Erinnerung an die Normen des bürgerlichen Rechtsstaates. Im Zentrum steht die Forderung nach einer „Kultur des Lebens“, die nicht als politischer Kampfbegriff, sondern als ethische Grundlage des Staates verstanden werden soll. Das Buch untersucht die philosophische Substanz dieses Begriffs, die sowohl in der antiken als auch in der modernen Naturrechtskonzeption verwurzelt ist. Es leistet einen philosophischen Beitrag zur rationalen Diskussion der kirchlichen Positionen im Kontext der Legitimität des demokratischen Rechtsstaates.