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Negus

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  • 112 Seiten
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Negus nimmt seinen Ausgangspunkt in einem historischen Ereignis während der italienischen Besetzung Äthiopiens im Jahr 1936, als ein verwundeter Soldat gezwungen war, nach Vernasca (Emilia-Romagna) zurückzukehren, der Heimatstadt des Künstlerduos Invernomuto. Anlässlich seiner Rückkehr organisierte die Gemeinschaft ein obskures Ritual auf dem Hauptplatz, bei dem die Effigie von Haile Selassie I., dem letzten Negus von Äthiopien und Messias des Rastafari-Kults, verbrannt wurde, der in Jamaika zu Beginn der 1930er Jahre entstand. Ursprünglich biografisch, folgt das Projekt einem Verlauf, der Vernasca, Äthiopien und Jamaika aus zwei Perspektiven verbindet: Bestimmte kritische Momente der kolonialen Geschichte Italiens werden mit dem Symbolismus der Rastafari-Tradition in Beziehung gesetzt. Das Buch, das eine vollwertige Erweiterung des gleichnamigen Projekts darstellt, enthält einen umfangreichen visuellen Abschnitt mit verschiedenen persönlichen Archiven, zwei unveröffentlichten Essays von David Katz und Anna Della Subin sowie ein Gespräch mit den Künstlern.

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Negus, Anna Della Subin

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Negus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anna Della Subin
Verlag
Museion
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
112
ISBN10
8890841826
ISBN13
9788890841828
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Negus nimmt seinen Ausgangspunkt in einem historischen Ereignis während der italienischen Besetzung Äthiopiens im Jahr 1936, als ein verwundeter Soldat gezwungen war, nach Vernasca (Emilia-Romagna) zurückzukehren, der Heimatstadt des Künstlerduos Invernomuto. Anlässlich seiner Rückkehr organisierte die Gemeinschaft ein obskures Ritual auf dem Hauptplatz, bei dem die Effigie von Haile Selassie I., dem letzten Negus von Äthiopien und Messias des Rastafari-Kults, verbrannt wurde, der in Jamaika zu Beginn der 1930er Jahre entstand. Ursprünglich biografisch, folgt das Projekt einem Verlauf, der Vernasca, Äthiopien und Jamaika aus zwei Perspektiven verbindet: Bestimmte kritische Momente der kolonialen Geschichte Italiens werden mit dem Symbolismus der Rastafari-Tradition in Beziehung gesetzt. Das Buch, das eine vollwertige Erweiterung des gleichnamigen Projekts darstellt, enthält einen umfangreichen visuellen Abschnitt mit verschiedenen persönlichen Archiven, zwei unveröffentlichten Essays von David Katz und Anna Della Subin sowie ein Gespräch mit den Künstlern.