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Beiträge zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall in Tirol im Nationalsozialismus und zu ihrer Rezeption nach 1945

Krankenhauspersonal – Umgesiedelte SüdtirolerInnen in der Haller Anstalt – Umgang mit der NS-Euthanasie seit 1945

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  • 368 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Wer war das Personal der Heil- und Pflegeanstalt Hall? Hatte der Nationalsozialismus Auswirkungen auf die Personalstruktur und gab es personelle Kontinuitäten über die politischen Umbrüche hinweg? Wie ist die Verantwortung der Anstaltsleitung, von Ärzten und Pflegepersonal für die katastrophalen Bedingungen und die hohe Sterblichkeit in der Anstalt zu bewerten? Das Schicksal psychisch kranker und geistig behinderter Menschen aus Südtirol war eng mit der Option des Jahres 1939 verbunden. Viele von ihnen gelangten aufgrund der Umsiedlungsvereinbarungen zwischen dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland in die Heil- und Pflegeanstalt Hall. Unter welchen Umständen wurden diese Personen erfasst und nach Hall gebracht, und welche Behandlung erfuhren sie dort? Der Umstand, dass der Anstaltsfriedhof in Hall nach dem Krieg in Vergessenheit geraten konnte, wirft Fragen nach dem Umgang mit NS-Euthanasie in der Nachkriegszeit auf. Welche Phasen der Aufarbeitung lassen sich für Tirol und Vorarlberg feststellen? Die von der Tiroler Landesregierung 2011 eingesetzte unabhängige Expertenkommission präsentiert in diesem Band die Ergebnisse dreier Forschungsprojekte, die sich mit spezifischen Fragen zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall im Nationalsozialismus befassen.

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Beiträge zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall in Tirol im Nationalsozialismus und zu ihrer Rezeption nach 1945, Stefan Lechner

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Beiträge zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall in Tirol im Nationalsozialismus und zu ihrer Rezeption nach 1945
Untertitel
Krankenhauspersonal – Umgesiedelte SüdtirolerInnen in der Haller Anstalt – Umgang mit der NS-Euthanasie seit 1945
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Lechner
Verlag
Wagner
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
368
ISBN10
370300861X
ISBN13
9783703008610
Reihe
Beschreibung
Wer war das Personal der Heil- und Pflegeanstalt Hall? Hatte der Nationalsozialismus Auswirkungen auf die Personalstruktur und gab es personelle Kontinuitäten über die politischen Umbrüche hinweg? Wie ist die Verantwortung der Anstaltsleitung, von Ärzten und Pflegepersonal für die katastrophalen Bedingungen und die hohe Sterblichkeit in der Anstalt zu bewerten? Das Schicksal psychisch kranker und geistig behinderter Menschen aus Südtirol war eng mit der Option des Jahres 1939 verbunden. Viele von ihnen gelangten aufgrund der Umsiedlungsvereinbarungen zwischen dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland in die Heil- und Pflegeanstalt Hall. Unter welchen Umständen wurden diese Personen erfasst und nach Hall gebracht, und welche Behandlung erfuhren sie dort? Der Umstand, dass der Anstaltsfriedhof in Hall nach dem Krieg in Vergessenheit geraten konnte, wirft Fragen nach dem Umgang mit NS-Euthanasie in der Nachkriegszeit auf. Welche Phasen der Aufarbeitung lassen sich für Tirol und Vorarlberg feststellen? Die von der Tiroler Landesregierung 2011 eingesetzte unabhängige Expertenkommission präsentiert in diesem Band die Ergebnisse dreier Forschungsprojekte, die sich mit spezifischen Fragen zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall im Nationalsozialismus befassen.