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Marschordnungen - das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

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  • 180 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Die Bauten und Projekte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg gehören zu den bekanntesten Propagandaarchitekturen der NS-Zeit. Sie weckten durch gezielte Mobilisierung der Massen Emotionen, die für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert wurden. Der mit unbekannten Dokumenten aufwartende Katalog fragt danach, mit welchen architektonischen Mitteln und raumgreifenden Ereignissen diese Emotionalisierung erreicht werden konnte. Mit historischen Fotografien, Marschplänen und Architekturmodellen werden die militärisch organisierten Massenrituale der Parteitage zeitlich und räumlich rekonstruiert. Die Bilder und Modelle zeigen, wie die Vorstellung von formierten und marschierenden Massen den Entwurf des Geländes und seiner Bauten geprägt hat. Umgekehrt lassen sie auch erkennen, wie die baulichen Anlagen die Bewegungen und Blicke der Parteitagsteilnehmer lenken sollten. Aktuelle Fotografien zu heutigen, weitgehend informellen Nutzungen und spontanen Aneignungen des Areals ergänzen diese architekturhistorische Recherche und werfen die Frage auf, wie wir zukünftig mit dem historisch belasteten Bauerbe umgehen möchten.

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Marschordnungen - das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, Carolin Höfler

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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Titel
Marschordnungen - das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Carolin Höfler
Erscheinungsdatum
2016
Seitenzahl
180
ISBN10
3000526544
ISBN13
9783000526541
Reihe
Beschreibung
Die Bauten und Projekte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg gehören zu den bekanntesten Propagandaarchitekturen der NS-Zeit. Sie weckten durch gezielte Mobilisierung der Massen Emotionen, die für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert wurden. Der mit unbekannten Dokumenten aufwartende Katalog fragt danach, mit welchen architektonischen Mitteln und raumgreifenden Ereignissen diese Emotionalisierung erreicht werden konnte. Mit historischen Fotografien, Marschplänen und Architekturmodellen werden die militärisch organisierten Massenrituale der Parteitage zeitlich und räumlich rekonstruiert. Die Bilder und Modelle zeigen, wie die Vorstellung von formierten und marschierenden Massen den Entwurf des Geländes und seiner Bauten geprägt hat. Umgekehrt lassen sie auch erkennen, wie die baulichen Anlagen die Bewegungen und Blicke der Parteitagsteilnehmer lenken sollten. Aktuelle Fotografien zu heutigen, weitgehend informellen Nutzungen und spontanen Aneignungen des Areals ergänzen diese architekturhistorische Recherche und werfen die Frage auf, wie wir zukünftig mit dem historisch belasteten Bauerbe umgehen möchten.