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Zufluchtsort DDR?

Chilenische Flüchtlinge und die Ausländerpolitik der SED

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  • 416 Seiten
  • 15 Lesestunden

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Schon lange vor der aktuellen Flüchtlingskrise gab es globale Emigrationsbewegungen. So wurde in den 1970er Jahren der klassische Exilkontinent Lateinamerika – beginnend mit Chile – zu einer Auswanderungsregion. Über 2000 Chilenen flohen nach dem Pinochet-Putsch gegen die sozialistische Regierung in die DDR und wurden durch ihre relative Aktions- und Bewegungsfreiheit zu Zeitzeugen besonderer Qualität. Sebastian Koch untersucht das politische und alltägliche Leben dieser meist intellektuellen Fremden in einem normierten Staat. Er fragt nach der Integrationsfähigkeit »realsozialistischer« Staaten, beschreibt die Instrumentalisierung der Chilenen für den Antifaschismus-Mythos der DDR und diskutiert anhand der Ergebnisse den Charakter der DDR als Unrechtsstaat.

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Zufluchtsort DDR?, Sebastian Koch

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Hardcover)
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Titel
Zufluchtsort DDR?
Untertitel
Chilenische Flüchtlinge und die Ausländerpolitik der SED
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sebastian Koch
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
416
ISBN10
3506785451
ISBN13
9783506785459
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Schon lange vor der aktuellen Flüchtlingskrise gab es globale Emigrationsbewegungen. So wurde in den 1970er Jahren der klassische Exilkontinent Lateinamerika – beginnend mit Chile – zu einer Auswanderungsregion. Über 2000 Chilenen flohen nach dem Pinochet-Putsch gegen die sozialistische Regierung in die DDR und wurden durch ihre relative Aktions- und Bewegungsfreiheit zu Zeitzeugen besonderer Qualität. Sebastian Koch untersucht das politische und alltägliche Leben dieser meist intellektuellen Fremden in einem normierten Staat. Er fragt nach der Integrationsfähigkeit »realsozialistischer« Staaten, beschreibt die Instrumentalisierung der Chilenen für den Antifaschismus-Mythos der DDR und diskutiert anhand der Ergebnisse den Charakter der DDR als Unrechtsstaat.