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Ich lasse das Vergessen nicht zu

NS-Vergangenheit im familiären und kollektiven Gedächtnis

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  • 111 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Erinnern bedeutet, in die Familien- und politische Zeitgeschichte zurückzugehen. Beate Niemann thematisiert die beidseitige Verkettung im kollektiven Erinnerungskontext und setzt sich dafür ein, das Vergessen zu verhindern. In ihrem Buch beschreibt sie zum ersten Mal ihre Mutter und das Erbe, das sie der jüngsten Tochter mit auf den Weg gab. Niemann reflektiert: „Ich habe früh entschieden, nicht so werden zu wollen, wie meine Mutter.“ Ihr abwesender Vater stellte für sie eine Lichtgestalt dar, bis sie spät erkannte, dass er ein überzeugter Nazi-Mörder war und ihre Mutter eine NS-Täterin. Sie bricht das tabuisierte Familiengeheimnis und arbeitet als Zeitzeugin gegen Vergessen, Leugnen und Verdrängung. Die Zeitgeschichte lebt nicht nur in dokumentierten Fakten, sondern auch in Bildern und Klischees, die an die Nachkommen weitergegeben wurden. Niemanns Kinder und Enkel reflektieren, wie das NS-Erbe ihrer Großeltern in ihrem Leben präsent ist. Ihre Tochter, Inga-Lil Johannsen, engagiert sich ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft, während Cousine Gerda Simons die innerfamiliären Auswirkungen beleuchtet. Enge Freunde und politische Wegbegleiter, darunter Marianne Horstkemper sowie Petra Lidschreiber und Yoash Tatari, teilen ihre Erinnerungen an die Jahre mit Niemann.

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Ich lasse das Vergessen nicht zu, Beate Niemann

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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Titel
Ich lasse das Vergessen nicht zu
Untertitel
NS-Vergangenheit im familiären und kollektiven Gedächtnis
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Beate Niemann
Verlag
Lichtig
Erscheinungsdatum
2017
Seitenzahl
111
ISBN10
3929905388
ISBN13
9783929905380
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Erinnern bedeutet, in die Familien- und politische Zeitgeschichte zurückzugehen. Beate Niemann thematisiert die beidseitige Verkettung im kollektiven Erinnerungskontext und setzt sich dafür ein, das Vergessen zu verhindern. In ihrem Buch beschreibt sie zum ersten Mal ihre Mutter und das Erbe, das sie der jüngsten Tochter mit auf den Weg gab. Niemann reflektiert: „Ich habe früh entschieden, nicht so werden zu wollen, wie meine Mutter.“ Ihr abwesender Vater stellte für sie eine Lichtgestalt dar, bis sie spät erkannte, dass er ein überzeugter Nazi-Mörder war und ihre Mutter eine NS-Täterin. Sie bricht das tabuisierte Familiengeheimnis und arbeitet als Zeitzeugin gegen Vergessen, Leugnen und Verdrängung. Die Zeitgeschichte lebt nicht nur in dokumentierten Fakten, sondern auch in Bildern und Klischees, die an die Nachkommen weitergegeben wurden. Niemanns Kinder und Enkel reflektieren, wie das NS-Erbe ihrer Großeltern in ihrem Leben präsent ist. Ihre Tochter, Inga-Lil Johannsen, engagiert sich ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft, während Cousine Gerda Simons die innerfamiliären Auswirkungen beleuchtet. Enge Freunde und politische Wegbegleiter, darunter Marianne Horstkemper sowie Petra Lidschreiber und Yoash Tatari, teilen ihre Erinnerungen an die Jahre mit Niemann.