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Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke

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Rilkes 1910 erschiener Tagebuchroman "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" unterscheidet sich als erster innerhalb der deutschen Literatur vom realistischen Roman des 19. Jahrhunderts. Das 1903/1904 nach einem Parisaufenthalt begonnene Werke besitzt keine kontinuierliche Handlung mehr, sondern beschreibt aus der Sicht eines 28 Jahre alten adeligen Dänen, der in Paris als Dichter zu leben versucht, abschnittweise die bestürzende Pariser Großstadtwirklichkeit, die Wiederholung seiner Kindheitsängste und historische Erinnerungen. Rilkes Roman verarbeitet persönliche Entwicklungen wie früheste Prager Kindheitserinnerungen, russische Erlebnisse, Erfahrungen eines Skandinavienaufenthalts von 1904 und besonders die Eindrücke der großstädtischen Massengesellschaft. So hat Rilkes Werk eine unverwechselbare Eigentümlichkeit erreicht, die vom Leser verlangt, im Negativen das gemeinte Positive zu erkennen.

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3,8
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
176
ISBN10
3872911953
ISBN13
9783872911957
Reihe
Erstveröffentlichung
1965
Originaltitel
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Rilkes 1910 erschiener Tagebuchroman "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" unterscheidet sich als erster innerhalb der deutschen Literatur vom realistischen Roman des 19. Jahrhunderts. Das 1903/1904 nach einem Parisaufenthalt begonnene Werke besitzt keine kontinuierliche Handlung mehr, sondern beschreibt aus der Sicht eines 28 Jahre alten adeligen Dänen, der in Paris als Dichter zu leben versucht, abschnittweise die bestürzende Pariser Großstadtwirklichkeit, die Wiederholung seiner Kindheitsängste und historische Erinnerungen. Rilkes Roman verarbeitet persönliche Entwicklungen wie früheste Prager Kindheitserinnerungen, russische Erlebnisse, Erfahrungen eines Skandinavienaufenthalts von 1904 und besonders die Eindrücke der großstädtischen Massengesellschaft. So hat Rilkes Werk eine unverwechselbare Eigentümlichkeit erreicht, die vom Leser verlangt, im Negativen das gemeinte Positive zu erkennen.