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Rechts- und Staatskritik nach Marx und Paschukanis

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    • 137 Seiten
    • 5 Lesestunden

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    Ein Leben ohne Recht scheint in unserer modernen Gesellschaft nicht denkbar. Ob Mietwohnung oder Straßenverkehr, Arbeitsplatz oder Ausländerbehörde: Alle Lebensbereiche sind juristisch geregelt. Aber was ist »Recht« eigentlich? Welche gesellschaftlichen Grund­lagen hat es? Woher kommt die Vorstellung, alle Menschen seien frei und gleich? Was steckt hinter der formellen Gleichheit? Wieso nehmen gesellschaftliche Beziehungen Rechtsform an? Und wie kam es zur Herausbildung des bürgerlichen Rechts und des modernen Staates?In Karl Marx’ Analyse der bürgerlichen Gesellschaft finden sich Ansätze einer Rechts- und Staatsphilosophie, an die der sowjetische Rechtssoziologe Eugen Paschukanis in den 1920er Jahren anknüpfte. Er zeigte, dass Rechtsverhältnisse unlösbar mit kapitalistischen Tauschbeziehungen verbunden sind: Warenbesitzer treten sich als freie und gleiche Rechtssubjekte gegenüber, denn die »Waren können nicht selbst zu Markte gehen und sich nicht selbst austauschen« (Marx).Für emanzipatorische Bewegungen rund um den Globus ist die Berufung auf das Recht alltägliche Praxis. Dabei gerät oft aus dem Blick, wie das Recht zur Reproduktion von Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen beiträgt. Der Band zeigt, dass marxistische Rechtskritik auch im 21. Jahrhundert noch relevant ist.

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    Rechts- und Staatskritik nach Marx und Paschukanis,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2017
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    (Paperback)
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    Titel
    Rechts- und Staatskritik nach Marx und Paschukanis
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    2017
    Einband
    Paperback
    Seitenzahl
    137
    ISBN10
    3865058027
    ISBN13
    9783865058027
    Reihe
    Beschreibung
    Ein Leben ohne Recht scheint in unserer modernen Gesellschaft nicht denkbar. Ob Mietwohnung oder Straßenverkehr, Arbeitsplatz oder Ausländerbehörde: Alle Lebensbereiche sind juristisch geregelt. Aber was ist »Recht« eigentlich? Welche gesellschaftlichen Grund­lagen hat es? Woher kommt die Vorstellung, alle Menschen seien frei und gleich? Was steckt hinter der formellen Gleichheit? Wieso nehmen gesellschaftliche Beziehungen Rechtsform an? Und wie kam es zur Herausbildung des bürgerlichen Rechts und des modernen Staates?In Karl Marx’ Analyse der bürgerlichen Gesellschaft finden sich Ansätze einer Rechts- und Staatsphilosophie, an die der sowjetische Rechtssoziologe Eugen Paschukanis in den 1920er Jahren anknüpfte. Er zeigte, dass Rechtsverhältnisse unlösbar mit kapitalistischen Tauschbeziehungen verbunden sind: Warenbesitzer treten sich als freie und gleiche Rechtssubjekte gegenüber, denn die »Waren können nicht selbst zu Markte gehen und sich nicht selbst austauschen« (Marx).Für emanzipatorische Bewegungen rund um den Globus ist die Berufung auf das Recht alltägliche Praxis. Dabei gerät oft aus dem Blick, wie das Recht zur Reproduktion von Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen beiträgt. Der Band zeigt, dass marxistische Rechtskritik auch im 21. Jahrhundert noch relevant ist.