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Bleibende Steinzeit

Tumult Bd. 42

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  • 157 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Steine und Gestein sind keineswegs weltlos passive Objekte. In einem Netzwerk komplexer Wirkungsweisen bestimmen sie – denn schließlich ist selbst der Planet, auf dem wir uns bewegen, ein gewaltiger Gesteinsbrocken, der durch den Raum rast – unser Dasein zeitlich mit (von der geologischen Tiefenzeit zur möglichen mineralogischen Eschatolgie). Plattentektonik und Plattenbau, soil peak und Siliziumarchitektur, Fossilien und dying buildings: überall insistieren nachdrücklich Steine. Und sie werden wohl, »älter als das Leben«, auch noch auf einem menschenleeren »erkalteten Planeten fortdauern« (Roger Caillois). In diesem Band werden sie nicht in enge Rahmungen gezwungen, sondern ihre Narrative werden mit der Physik des Materials in Verbindung gebracht. Weshalb auch etwa Plastik, Zungenpiercing, Teersande, Goldmünzen, Petrus und das Loch im Stein aufgerufen sind. Wie stets bringt »Tumult. Schriften zur Verkehrswissenschaft« dabei wissenschaftliche, essayistische und poetisch-literarische Positionen in Anschlag.

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Bleibende Steinzeit, Andreas Hofbauer

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Paperback)
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Titel
Bleibende Steinzeit
Untertitel
Tumult Bd. 42
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andreas Hofbauer
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
157
ISBN10
3854494815
ISBN13
9783854494812
Reihe
Beschreibung
Steine und Gestein sind keineswegs weltlos passive Objekte. In einem Netzwerk komplexer Wirkungsweisen bestimmen sie – denn schließlich ist selbst der Planet, auf dem wir uns bewegen, ein gewaltiger Gesteinsbrocken, der durch den Raum rast – unser Dasein zeitlich mit (von der geologischen Tiefenzeit zur möglichen mineralogischen Eschatolgie). Plattentektonik und Plattenbau, soil peak und Siliziumarchitektur, Fossilien und dying buildings: überall insistieren nachdrücklich Steine. Und sie werden wohl, »älter als das Leben«, auch noch auf einem menschenleeren »erkalteten Planeten fortdauern« (Roger Caillois). In diesem Band werden sie nicht in enge Rahmungen gezwungen, sondern ihre Narrative werden mit der Physik des Materials in Verbindung gebracht. Weshalb auch etwa Plastik, Zungenpiercing, Teersande, Goldmünzen, Petrus und das Loch im Stein aufgerufen sind. Wie stets bringt »Tumult. Schriften zur Verkehrswissenschaft« dabei wissenschaftliche, essayistische und poetisch-literarische Positionen in Anschlag.