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Nino Malfatti, Akakus

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  • 100 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Die Wüste ruft. Diese Paraphrasierung des bekannten Film-Titels fasst die in diesem Katalog dokumentierten Zeichnungen und Tagebuchauszüge zusammen. Nino Malfatti folgte dem Ruf der Wüste, nachdem er zuvor von den Bergen gerufen wurde. 1986 stellte der in Innsbruck geborene und seit 1974 in Berlin lebende Maler fest, dass die konstruktiv-seriellen Dingmotive seiner Anfangszeit für ihn „erledigt“ waren. Ab diesem Zeitpunkt bildete die alpine Gipfelwelt, geprägt durch seine Herkunft und Bergsteigererfahrungen, das Leitmotiv seines Schaffens. Gebirgsregionen, deren strukturelle Tektonik und Vertikalität ihn inspirierten, wurden zu Kristallisationspunkten für seine menschenleeren Landschaftsimaginationen. Diese setzt er mit einer zunehmend intensiven Durchdringung um. Malfatti geht dabei nicht mimetisch vor, sondern transformiert die Felspartien in abstrakte Flächenstrukturen, die sowohl dem freien Duktus der Malerei als auch dem skulpturalen Naturphänomen Referenz erweisen. Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg bemerkte treffend, dass dabei „keine schon bekannten Berge malerisch“ würden, sondern die „Malerei bergförmig“ werde.

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Nino Malfatti, Akakus, Nino Malfatti

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Titel
Nino Malfatti, Akakus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nino Malfatti
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
100
ISBN10
3881909915
ISBN13
9783881909914
Reihe
Beschreibung
Die Wüste ruft. Diese Paraphrasierung des bekannten Film-Titels fasst die in diesem Katalog dokumentierten Zeichnungen und Tagebuchauszüge zusammen. Nino Malfatti folgte dem Ruf der Wüste, nachdem er zuvor von den Bergen gerufen wurde. 1986 stellte der in Innsbruck geborene und seit 1974 in Berlin lebende Maler fest, dass die konstruktiv-seriellen Dingmotive seiner Anfangszeit für ihn „erledigt“ waren. Ab diesem Zeitpunkt bildete die alpine Gipfelwelt, geprägt durch seine Herkunft und Bergsteigererfahrungen, das Leitmotiv seines Schaffens. Gebirgsregionen, deren strukturelle Tektonik und Vertikalität ihn inspirierten, wurden zu Kristallisationspunkten für seine menschenleeren Landschaftsimaginationen. Diese setzt er mit einer zunehmend intensiven Durchdringung um. Malfatti geht dabei nicht mimetisch vor, sondern transformiert die Felspartien in abstrakte Flächenstrukturen, die sowohl dem freien Duktus der Malerei als auch dem skulpturalen Naturphänomen Referenz erweisen. Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg bemerkte treffend, dass dabei „keine schon bekannten Berge malerisch“ würden, sondern die „Malerei bergförmig“ werde.