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Resilientes Recht?

Synchronisationsprobleme, Rechtsformenwandel und Selbstbindung durch das Recht

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  • 250 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Das Recht gilt als eine der anpassungsfähigsten Strukturen moderner Gesellschaften, die darauf ausgelegt ist, gesellschaftliche Probleme zu lösen. In jüngerer Zeit hat der Risiko- und Transformationsdiskurs die rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst, was Bedenken hinsichtlich des Kerns des Rechts aufwirft. Der Resilienzdiskurs, der aus der Psychologie und Ökologie stammt, hat auch die Sozialwissenschaften und das Recht erreicht. Während viele argumentieren, dass das Recht selbst eine resiliente Struktur darstellt, ist diese Sichtweise in Zeiten grundlegender sozialer Transformationen, die politisch gefordert werden, nicht ausreichend. Hierbei rückt die Kontextresilienz in den Vordergrund. Diese Thematik wird anhand von vier empirischen Beispielen untersucht: Risikoverwaltungsrecht im chemiepolitischen Bereich, Medizinrecht durch Bioethik-Kommissionen, Polizeirecht im Kontext der Versicherheitlichung und Kommunalrecht in der Wasserpolitik. Die Analyse zeigt, wie herausfordernd es ist, resilienten Rechtsstrukturen zu gestalten und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.

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Resilientes Recht?, Stefan Böschen

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Resilientes Recht?
Untertitel
Synchronisationsprobleme, Rechtsformenwandel und Selbstbindung durch das Recht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Böschen
Verlag
Velbrück
Erscheinungsdatum
2023
Seitenzahl
250
ISBN10
3958321607
ISBN13
9783958321601
Reihe
Beschreibung
Das Recht gilt als eine der anpassungsfähigsten Strukturen moderner Gesellschaften, die darauf ausgelegt ist, gesellschaftliche Probleme zu lösen. In jüngerer Zeit hat der Risiko- und Transformationsdiskurs die rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst, was Bedenken hinsichtlich des Kerns des Rechts aufwirft. Der Resilienzdiskurs, der aus der Psychologie und Ökologie stammt, hat auch die Sozialwissenschaften und das Recht erreicht. Während viele argumentieren, dass das Recht selbst eine resiliente Struktur darstellt, ist diese Sichtweise in Zeiten grundlegender sozialer Transformationen, die politisch gefordert werden, nicht ausreichend. Hierbei rückt die Kontextresilienz in den Vordergrund. Diese Thematik wird anhand von vier empirischen Beispielen untersucht: Risikoverwaltungsrecht im chemiepolitischen Bereich, Medizinrecht durch Bioethik-Kommissionen, Polizeirecht im Kontext der Versicherheitlichung und Kommunalrecht in der Wasserpolitik. Die Analyse zeigt, wie herausfordernd es ist, resilienten Rechtsstrukturen zu gestalten und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.