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Paul Celan

Eine Bildbiographie | Mit etwa 800 farbigen Abbildungen

Autor*innen

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Diese Biographie bietet eine umfassende Darstellung von Paul Celans Lebensweg durch reichhaltige und neuartige Quellen in Text und Bild. Sie betritt ein Spannungsfeld und stellt sich der Herausforderung, da Celan biographische Annäherungen an seine Dichtung vehement ablehnte und auch der Fotografie skeptisch gegenüberstand. In seiner Wohnung war nur eine gerahmte Fotografie sichtbar: das Bild seiner Mutter, die im Alter von 47 Jahren von der SS ermordet wurde. Dennoch versucht diese Dokumentation, Celans Leben eindringlich und episodisch zu beleuchten. Jede Anekdote und jedes Bild, auch wenn sie scheinbar gegen Celans Aussage „Echte Dichtung ist antibiographisch“ verstoßen, tragen die ethische und poetologische Dimension seines Lebens in sich. Das Buch schöpft aus privaten fotografischen Archiven und Celans Nachlass, insbesondere aus unveröffentlichten Tagebüchern, an den Stellen, wo der Dichter über seine seelischen Störungen und sein dichterisches Wirken reflektiert. Hier wird zum ersten Mal ausführlich zitiert, was Celan in diesen persönlichen Schriften über sich selbst und seine Kunst offenbart.

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Paul Celan, Bertrand Badiou

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Paul Celan
Untertitel
Eine Bildbiographie | Mit etwa 800 farbigen Abbildungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bertrand Badiou
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
ISBN10
3518429086
ISBN13
9783518429082
Reihe
Beschreibung
Diese Biographie bietet eine umfassende Darstellung von Paul Celans Lebensweg durch reichhaltige und neuartige Quellen in Text und Bild. Sie betritt ein Spannungsfeld und stellt sich der Herausforderung, da Celan biographische Annäherungen an seine Dichtung vehement ablehnte und auch der Fotografie skeptisch gegenüberstand. In seiner Wohnung war nur eine gerahmte Fotografie sichtbar: das Bild seiner Mutter, die im Alter von 47 Jahren von der SS ermordet wurde. Dennoch versucht diese Dokumentation, Celans Leben eindringlich und episodisch zu beleuchten. Jede Anekdote und jedes Bild, auch wenn sie scheinbar gegen Celans Aussage „Echte Dichtung ist antibiographisch“ verstoßen, tragen die ethische und poetologische Dimension seines Lebens in sich. Das Buch schöpft aus privaten fotografischen Archiven und Celans Nachlass, insbesondere aus unveröffentlichten Tagebüchern, an den Stellen, wo der Dichter über seine seelischen Störungen und sein dichterisches Wirken reflektiert. Hier wird zum ersten Mal ausführlich zitiert, was Celan in diesen persönlichen Schriften über sich selbst und seine Kunst offenbart.