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Wahre Erfindungen

Medialität und Verschränkung in Reisetexten der Gegenwart

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  • 420 Seiten
  • 15 Lesestunden

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Ab den 1980er-Jahren sind im deutschen Sprachraum vermehrt Rewritings historischer Reisen erschienen. Die Texte operieren auf mehreren Zeitebenen, indem sie Archivmaterial in Form von Expeditionsberichten, Briefen, Tagebüchern oder Fotografien einbinden. In den literarischen Nachreisen lassen sich Momente der Welthaltigkeit und der Authentizität finden, die im Widerstreit zu poetologischen und metafiktionalen Tendenzen stehen.0Die Studie bietet nicht nur eine Analyse ausgewählter literarischer Werke zum 'Erfahren' der Fremde, sondern setzt die literarisierten Forschungs- und Entdeckungsreisen auch in Beziehung. Die Autorin verfolgt einen text- und medienanalytischen Ansatz, da das Ausstellen von Vermittlungsprozessen für diese Texte hochgradig charakteristisch ist, ein Aspekt, der in der Forschung bisher nicht diskutiert wurde. Die Verschränkung von Archivalischem und Fingiertem verleiht den Texten einen komplexen medialen Status. Medialität kann als Raum oder Bedingung dieser Verschränkung gefasst werden

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Wahre Erfindungen, Oriana Schällibaum

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Wahre Erfindungen
Untertitel
Medialität und Verschränkung in Reisetexten der Gegenwart
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Seitenzahl
420
ISBN10
3034017006
ISBN13
9783034017008
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Ab den 1980er-Jahren sind im deutschen Sprachraum vermehrt Rewritings historischer Reisen erschienen. Die Texte operieren auf mehreren Zeitebenen, indem sie Archivmaterial in Form von Expeditionsberichten, Briefen, Tagebüchern oder Fotografien einbinden. In den literarischen Nachreisen lassen sich Momente der Welthaltigkeit und der Authentizität finden, die im Widerstreit zu poetologischen und metafiktionalen Tendenzen stehen.0Die Studie bietet nicht nur eine Analyse ausgewählter literarischer Werke zum 'Erfahren' der Fremde, sondern setzt die literarisierten Forschungs- und Entdeckungsreisen auch in Beziehung. Die Autorin verfolgt einen text- und medienanalytischen Ansatz, da das Ausstellen von Vermittlungsprozessen für diese Texte hochgradig charakteristisch ist, ein Aspekt, der in der Forschung bisher nicht diskutiert wurde. Die Verschränkung von Archivalischem und Fingiertem verleiht den Texten einen komplexen medialen Status. Medialität kann als Raum oder Bedingung dieser Verschränkung gefasst werden