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Tatort Ost

Darstellung von Recht und Unrecht in Fernsehkrimiserien der DDR

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  • 302 Seiten
  • 11 Lesestunden

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"Der Staatsanwalt hat das Wort" und "Polizeiruf 110", die popularen Krimiserien der DDR, werden mit Akribie ausgewertet: Die Verfasserin nimmt uns in ihr Reich erzahlter Lebenswelten der DDR mit und fuhrt uns durch die dominanten Motivketten des grossen Narrativs der uberlegenen sozialistischen Gesellschaft, in dem etwa "der "Intellektuelle" und der "verkannte Kunstler" zu potenziell gefahrlichen Figuren werden. Es sind die Beilaufigkeiten und Auslassungen, die uns mehr erzahlen als die manifeste Kriminalgeschichte, solange wir nur die Selbstbeschreibungen einer Gesellschaft kritisch lesen, mit der analytischen Kategorie des Rechts. Hier entlarvt sich der eigentliche Erzahler: eine nahezu mythische Figur, namlich eine DDR-Gesellschaft, die sich selbst ihre eigenen Schwachen schonungslos offenbart.

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Tatort Ost, Katja Spranz

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Tatort Ost
Untertitel
Darstellung von Recht und Unrecht in Fernsehkrimiserien der DDR
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Katja Spranz
Einband
Paperback
Seitenzahl
302
ISBN10
3465046102
ISBN13
9783465046103
Reihe
Beschreibung
"Der Staatsanwalt hat das Wort" und "Polizeiruf 110", die popularen Krimiserien der DDR, werden mit Akribie ausgewertet: Die Verfasserin nimmt uns in ihr Reich erzahlter Lebenswelten der DDR mit und fuhrt uns durch die dominanten Motivketten des grossen Narrativs der uberlegenen sozialistischen Gesellschaft, in dem etwa "der "Intellektuelle" und der "verkannte Kunstler" zu potenziell gefahrlichen Figuren werden. Es sind die Beilaufigkeiten und Auslassungen, die uns mehr erzahlen als die manifeste Kriminalgeschichte, solange wir nur die Selbstbeschreibungen einer Gesellschaft kritisch lesen, mit der analytischen Kategorie des Rechts. Hier entlarvt sich der eigentliche Erzahler: eine nahezu mythische Figur, namlich eine DDR-Gesellschaft, die sich selbst ihre eigenen Schwachen schonungslos offenbart.