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Das Geschenk des Orest

Eine Geschichte des nachrömischen Europa 526–1535

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  • 480 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Dieses Buch ist eine Provokation, die konsequent vom Epochendenken Abschied nimmt und das „Mittelalter“ zu Grabe trägt. Anstelle dieser anachronistischen Prägung für 1000 Jahre Geschichte wird ein neues Nachdenken über eine dynamische Phase des lateinischen Europas angestoßen. Diese Phase hat weit mehr mit der Entstehung der gegenwärtigen Zivilgesellschaften zu tun, als es die Erfinder des Epochenmodells vermuteten. Seit dem 18. Jahrhundert hat die Vorstellung einer „antiken“ römischen Hochkultur und ihrer intellektuellen „Wiedergeburt“ 1000 Jahre nach ihrem „Untergang“ die historische Fantasie geprägt und die Zeit dazwischen als „Mittelalter“ abgestempelt. Jussens Buch verdeutlicht, wie wenig diese Deutung der Vergangenheit heute noch erklären kann und wie sehr sie aktuellen Erklärungsbedarf blockiert. In sieben Großkapiteln bietet er einen faktenreichen, frischen und gut erzählten Einstieg in eine Revision der Geschichte des lateinischen Europas. Die Definition von 1000 Jahren wird neu justiert, während Jussen scheinbar gesichertes Wissen auf den Prüfstand stellt und die Geburt der Zivilgesellschaft beleuchtet. Mit 50 farbigen Abbildungen wird die Thematik anschaulich untermalt.

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Das Geschenk des Orest, Bernhard Jussen

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Das Geschenk des Orest
Untertitel
Eine Geschichte des nachrömischen Europa 526–1535
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bernhard Jussen
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
480
ISBN10
3406782000
ISBN13
9783406782008
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Dieses Buch ist eine Provokation, die konsequent vom Epochendenken Abschied nimmt und das „Mittelalter“ zu Grabe trägt. Anstelle dieser anachronistischen Prägung für 1000 Jahre Geschichte wird ein neues Nachdenken über eine dynamische Phase des lateinischen Europas angestoßen. Diese Phase hat weit mehr mit der Entstehung der gegenwärtigen Zivilgesellschaften zu tun, als es die Erfinder des Epochenmodells vermuteten. Seit dem 18. Jahrhundert hat die Vorstellung einer „antiken“ römischen Hochkultur und ihrer intellektuellen „Wiedergeburt“ 1000 Jahre nach ihrem „Untergang“ die historische Fantasie geprägt und die Zeit dazwischen als „Mittelalter“ abgestempelt. Jussens Buch verdeutlicht, wie wenig diese Deutung der Vergangenheit heute noch erklären kann und wie sehr sie aktuellen Erklärungsbedarf blockiert. In sieben Großkapiteln bietet er einen faktenreichen, frischen und gut erzählten Einstieg in eine Revision der Geschichte des lateinischen Europas. Die Definition von 1000 Jahren wird neu justiert, während Jussen scheinbar gesichertes Wissen auf den Prüfstand stellt und die Geburt der Zivilgesellschaft beleuchtet. Mit 50 farbigen Abbildungen wird die Thematik anschaulich untermalt.