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Radikale Beziehungen

Die Briefkorrespondenz der Mathilde Franziska Anneke zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs

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  • 250 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Diese Briefsammlung enthüllt den bemerkenswerten persönlichen wie politischen Radikalismus der Mathilde Franziska Anneke. In Preußen war sie eine namhafte Feministin und Demokratin, die allgemeine Bekanntheit erlangte, als sie sich von ihrem ersten Ehemann scheiden ließ und an den Revolutionen von 1848/49 teilnahm. Nach ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten wurde sie eine bekannte Vertreterin von Abolitionismus, Frauenwahlrecht und Mädchenbildung. Den Zeitraum zwischen 1859 und 1865 prägte ihre intensive romantische Freundschaft mit der Abolitionistin Mary Booth. Sieben Jahre lang war Anneke ihrer Freundin eine Stütze, als deren Ehemann Sherman erst wegen „Verführung“ angeklagt und dann wegen seines Abolitionismus inhaftiert war. Die beiden Frauen zogen mit drei ihrer Kinder nach Zürich, wo sie Antisklaverei-Literatur verfassten, sich mit führenden Radikalen umgaben und den amerikanischen Bürgerkrieg verfolgten. Annekes Briefe vermitteln einen neuen Blickwinkel auf eine bedeutende deutschamerikanische Frauenrechtlerin und neue Erkenntnisse zur Geschichte des transatlantischen Radikalismus.

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Radikale Beziehungen, Viktorija Bilić

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Radikale Beziehungen
Untertitel
Die Briefkorrespondenz der Mathilde Franziska Anneke zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Viktorija Bilić
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
250
ISBN10
3515133313
ISBN13
9783515133319
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Diese Briefsammlung enthüllt den bemerkenswerten persönlichen wie politischen Radikalismus der Mathilde Franziska Anneke. In Preußen war sie eine namhafte Feministin und Demokratin, die allgemeine Bekanntheit erlangte, als sie sich von ihrem ersten Ehemann scheiden ließ und an den Revolutionen von 1848/49 teilnahm. Nach ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten wurde sie eine bekannte Vertreterin von Abolitionismus, Frauenwahlrecht und Mädchenbildung. Den Zeitraum zwischen 1859 und 1865 prägte ihre intensive romantische Freundschaft mit der Abolitionistin Mary Booth. Sieben Jahre lang war Anneke ihrer Freundin eine Stütze, als deren Ehemann Sherman erst wegen „Verführung“ angeklagt und dann wegen seines Abolitionismus inhaftiert war. Die beiden Frauen zogen mit drei ihrer Kinder nach Zürich, wo sie Antisklaverei-Literatur verfassten, sich mit führenden Radikalen umgaben und den amerikanischen Bürgerkrieg verfolgten. Annekes Briefe vermitteln einen neuen Blickwinkel auf eine bedeutende deutschamerikanische Frauenrechtlerin und neue Erkenntnisse zur Geschichte des transatlantischen Radikalismus.