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Tobias Zielony: Wolfen

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  • 212 Seiten
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In der Agfa-Filmfabrik Wolfen wurde 1936 der erste Mehrschichtenfarbfilm entwickelt, als ORWO Filmfabrik (ORiginal WOlfen) war sie der wichtigste Farbfilmproduzent der DDR. Heute steht an ihrer Stelle nur noch die kleine Firma Filmotec. Dort wird ein spezieller, lange haltbarer Archivfilm hergestellt, auf den digitale Informationen in Form von QR-Codes geschrieben werden. Das Fotobuch Wolfen verbindet verschiedene Ebenen: Fotografien, die Tobias Zielony in Wolfen-Bitterfeld aufgenommen hat; die Speicherung dieser Fotografien im Archivfilmformat der Firma Filmotec sowie ein Text, der zwischen Essay und Science Fiction changiert, um eine nicht erzählte Geschichte zu fassen zu bekommen: eine Geschichte von Dunkelheit und Kälte — die Geschichte der verschwundenen Arbeit in der Filmfabrik, die größtenteils Frauen, vor 1945 auch Zwangsarbeiter·innen, verrichteten. Dunkelheit war die Grundbedingung fotografischer Arbeit im Zeitalter des Analogfilms. In Tobias Zielonys Arbeit wird der Begriff der Dunkelheit auf biografischer, physischer und geschichtlicher Ebene thematisiert. 1973 in Wuppertal geboren, studierte Tobias Zielony Dokumentarfotografie in Newport und Leipzig. Seit 2022 ist er Professor für Künstlerische Fotografie an der HFBK Hamburg.

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Tobias Zielony: Wolfen, Friederike Korfmacher

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Tobias Zielony: Wolfen
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
212
ISBN10
3959057075
ISBN13
9783959057073
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In der Agfa-Filmfabrik Wolfen wurde 1936 der erste Mehrschichtenfarbfilm entwickelt, als ORWO Filmfabrik (ORiginal WOlfen) war sie der wichtigste Farbfilmproduzent der DDR. Heute steht an ihrer Stelle nur noch die kleine Firma Filmotec. Dort wird ein spezieller, lange haltbarer Archivfilm hergestellt, auf den digitale Informationen in Form von QR-Codes geschrieben werden. Das Fotobuch Wolfen verbindet verschiedene Ebenen: Fotografien, die Tobias Zielony in Wolfen-Bitterfeld aufgenommen hat; die Speicherung dieser Fotografien im Archivfilmformat der Firma Filmotec sowie ein Text, der zwischen Essay und Science Fiction changiert, um eine nicht erzählte Geschichte zu fassen zu bekommen: eine Geschichte von Dunkelheit und Kälte — die Geschichte der verschwundenen Arbeit in der Filmfabrik, die größtenteils Frauen, vor 1945 auch Zwangsarbeiter·innen, verrichteten. Dunkelheit war die Grundbedingung fotografischer Arbeit im Zeitalter des Analogfilms. In Tobias Zielonys Arbeit wird der Begriff der Dunkelheit auf biografischer, physischer und geschichtlicher Ebene thematisiert. 1973 in Wuppertal geboren, studierte Tobias Zielony Dokumentarfotografie in Newport und Leipzig. Seit 2022 ist er Professor für Künstlerische Fotografie an der HFBK Hamburg.